JVA Willich I wird zur größten Haftanstalt NRWs mit 1.128 Plätzen bis 2025
Felix SchneiderJVA Willich I wird zur größten Haftanstalt NRWs mit 1.128 Plätzen bis 2025
Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen wird massiv ausgebaut
Die Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen durchläuft eine umfangreiche Erweiterung um über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche. Nach Fertigstellung im Jahr 2025 wird die Einrichtung 1.128 Haftplätze bieten und damit einen zentralen Baustein in der Modernisierung des Strafvollzugs in der Region darstellen.
Die Abrissarbeiten an Teilen des alten Gefängniskomplexes wurden planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen. Im August desselben Jahres begannen die Erdarbeiten für den Neubau des Haftgebäudes.
In der ersten Phase wurde im Juni 2024 das Haftgebäude 1 mit 400 Zellen an die Gefängnisverwaltung übergeben. Ebenfalls fertiggestellt wurden in diesem Abschnitt die meisten Werkstätten sowie ein Multifunktionsgebäude. Die zweite Phase, die vom Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) koordiniert wird, umfasst das Haftgebäude 2 mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche und 368 Zellen.
Der Ausbau beinhaltet zudem erweiterte Werkstätten, ein größeres Multifunktionsgebäude und eine neue Sportfreifläche. Diese Ergänzungen sollen einen modernen, resozialisierungsorientierten Strafvollzug fördern.
Bis 2025 entstehen durch das Projekt 312 zusätzliche Plätze, sodass die Gesamtkapazität auf 1.128 Haftplätze steigt – ein deutlicher Anstieg gegenüber den derzeit 768 verfügbaren Plätzen.
Die fertige Erweiterung bietet modernisierte Einrichtungen für Unterbringung und Resozialisierung. Mit zwei Haftgebäuden, erweiterten Werkstätten und neuen Freizeitbereichen wird die JVA Willich I zu einer der größten und modernsten Justizvollzugsanstalten Nordrhein-Westfalens. Das Projekt liegt weiterhin im Zeitplan und soll 2025 vollständig abgeschlossen werden.






