24 March 2026, 08:02

Zweiter Großbrand in Recyclinganlage Dörentrup-Humfeld innerhalb von zwei Monaten

Feuerwehrleute in Helmen verwenden Schläuche, um ein Lagerfeuer zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt, Treppen, die zur Tür führen, eine Kette an einem Pfahl, Fenster in einer Wand und verstreute Trümmer, einschließlich Kartons und Rohre.

Zweiter Großbrand in Recyclinganlage Dörentrup-Humfeld innerhalb von zwei Monaten

Großbrand in Recyclinghalle in Dörentrup-Humfeld – bereits der zweite Vorfall innerhalb von zwei Monaten

Am Freitagabend brach in einer Recyclinghalle in Dörentrup-Humfeld ein großes Feuer aus – der zweite Brand am selben Standort in weniger als zwei Monaten. Nach dem Alarm um 21:03 Uhr rückte die Feuerwehr in das Industriegebiet aus, wo sich die Flammen rasant in dem riesigen Gebäudekomplex ausbreiteten.

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Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits ein großer Teil der 125 mal 30 Meter messenden Halle in Flammen, Teile des Daches waren eingestürzt. Über 170 Kräfte arbeiteten die ganze Nacht daran, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden sie vom Technischen Hilfswerk (THW), das half, tief sitzende Glutnester zu löschen.

Anwohner in der Umgebung wurden aufgefordert, wegen des dichten Rauchs Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzte gab es nicht, und erste Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf einen technischen Defekt oder Brandstiftung. Die Behörden – darunter die Kreisverwaltung Lippe, die Feuerwehr, die Polizei NRW und Umweltbehörden – haben ein formelles Verfahren eingeleitet, um die Ursache zu klären.

Der Brand folgt auf ein noch größeres Feuer in derselben Recyclinghalle Anfang Mai. Die genauen Schadenskosten stehen noch nicht fest, doch Bestätigungen zufolge sichern gerichtliche Sachverständige und Umweltexperten derzeit Beweismaterial und analysieren Proben.

Die Feuerwehr Dörentrup dankte allen Einsatzkräften für ihren Einsatz. Da die Brandursache weiterhin unklar ist, laufen die Ermittlungen unter der Federführung mehrerer Behörden weiter. Bereits vor wenigen Wochen hatte es in der Anlage einen erheblichen Brand gegeben, was weitere Fragen zu den Sicherheitsvorkehrungen aufwirft.

Quelle