Zoll deckt illegale Beschäftigung in Massagestudio und Hotel auf
Zollbeamte in Dortmund haben bei zwei getrennten Kontrollen nicht angemeldete Beschäftigte aufgedeckt. Die Razzien fanden in einem Massagestudio in Bad Laasphe und in einem Hotel in Netphen statt und brachten mehrfach Verstöße gegen Arbeitsgesetze ans Licht.
In Bad Laasphe durchsuchten die Behörden ein Massagestudio, in dem eine Frau arbeitete, während zwei weitere eine Pause einlegten. Die Masseurin war seit anderthalb Jahren beschäftigt, ohne bei der Sozialversicherung gemeldet zu sein. Offiziell waren im Studio keine Mitarbeiterinnen in der Lohnbuchhaltung erfasst.
Während der Kontrolle versuchte eine kosovarische Frau, aus der Küche zu fliehen, wurde jedoch gestellt. Ihr Pass wurde eingezogen, und sie muss nun das Land verlassen. Zudem wurde ein kosovarischer Mann entdeckt, der ebenfalls illegal in dem Studio arbeitete – auch sein Pass wurde beschlagnahmt.
Unterdessen wurde in Netphen ein Hotel mit Restaurant überprüft, wo weitere Verstöße aufgedeckt wurden. Die Behörden prüfen nun das Ausmaß der nicht gezahlten Sozialabgaben in diesen Fällen.
Die illegale Beschäftigung von ausländischen Staatsbürgern kann schwere Strafen nach sich ziehen, darunter Bußgelder von bis zu 500.000 Euro. Die Ermittlungen zu den vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträgen laufen noch. Beide Betriebe müssen mit rechtlichen Konsequenzen für ihre Verstöße rechnen.






