25 April 2026, 18:03

Zählfehler in Bergisch Gladbach kippt Haushaltsentscheidung der CDU

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf seinen Seiten, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen am Boden.

Zählfehler in Bergisch Gladbach kippt Haushaltsentscheidung der CDU

Ein Zählfehler bei der Stimmenauswertung in Bergisch Gladbach hat zu einer Korrektur der Haushaltsentscheidung der Stadt geführt. Der Antrag der CDU schien zunächst mit 37 zu 31 Stimmen angenommen worden zu sein, doch später bestätigten Beamte, dass das tatsächliche Ergebnis 38 zu 31 lautete. Der Fehler löste eine öffentliche Debatte aus und warf Fragen zu politischen Bündnissen im Stadtrat auf.

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Die Stadtverwaltung entdeckte die Abweichung bei der Überprüfung des Sitzungsprotokolls. Die mündlich bekannt gegebene Stimmenzahl stimmte nicht mit dem offiziellen Ergebnis überein, was eine Nachprüfung erforderlich machte. Die korrigierten Zahlen zeigen, dass die CDU 29 Stimmen erhielt, dazu kamen zwei von der Bürgerpartei und eine von einem Unabhängigen – eine knappe Mehrheit, vorausgesetzt, alle AfD-Mitglieder enthielten sich.

Die CDU betonte wiederholt, dass die Gültigkeit eines Antrags nicht davon abhängt, welche Parteien ihn unterstützen. Zudem verwies sie darauf, dass ihre Mehrheit nicht auf die Unterstützung der AfD angewiesen war, auch wenn die Stimmen der rechtspopulistischen Partei nicht ausschlaggebend waren. Dennoch schloss die CDU jede künftige Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch aus.

Der Fehler bei der Bekanntgabe führte zu Spannungen in der Stadt, wobei einige der CDU vorwarfen, indirekt von der AfD abhängig zu sein. Die Partei warnte daraufhin davor, dass Ängste vor Wahlbündnissen demokratische Prozesse untergraben könnten. Das korrigierte Ergebnis wird nun zu Beginn der nächsten Ratssitzung offiziell verkündet.

Die überarbeitete Auszählung bestätigt, dass der Haushaltsantrag der CDU mit 38 zu 31 Stimmen angenommen wurde. Die Berichtigung beendet zwar den unmittelbaren Streit um die Abstimmung, doch bleiben Fragen zur Transparenz in den Ratsverfahren bestehen. Die Verantwortlichen werden das Thema öffentlich aufgreifen, wenn der Rat wieder zusammentritt.

Quelle