05 June 2026, 16:20

Wuppertal verschärft Waffenrecht: Neue Regeln für Schlüsselaufbewahrung in NRW

Informationen zum Waffengesetz

Wuppertal verschärft Waffenrecht: Neue Regeln für Schlüsselaufbewahrung in NRW

Die Kreispolizeibehörde Wuppertal hat ihre Verfahren für waffenrechtliche Angelegenheiten aktualisiert. Bürger in Nordrhein-Westfalen müssen nun strengere Regeln für die Aufbewahrung von Schlüsseln zu Waffen- und Munitionsbehältern einhalten. Diese Änderungen erfolgen nach neuen Richtlinien des Oberverwaltungsgerichts NRW gemäß § 36 Abs. 1 des Waffengesetzes (WaffG).

Das Waffengesetz in Deutschland regelt den privaten Erwerb und Besitz von Schusswaffen. Sein Hauptziel ist die Bekämpfung des illegalen Handels und des unerlaubten Besitzes. In Nordrhein-Westfalen ist die Kreispolizeibehörde für die Umsetzung dieser Vorschriften zuständig und erteilt die entsprechenden Erlaubnisse.

In Wuppertal hat die Waffenbehörde bei der Polizeidirektion spezifische Regelungen für den Publikumsverkehr eingeführt. Persönliche Termine sind nur nach vorheriger Vereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter möglich. Telefonische Anfragen werden ausschließlich dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 12 bis 15 Uhr entgegengenommen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Antragsformulare für Erlaubnisse und weitere Unterlagen können auf der rechten Seite der Behördenseite heruntergeladen werden. Ausgefüllte Unterlagen sind an ZA 1.2 – Waffenrecht, Postfach 201453, 42285 Wuppertal zu senden. Zudem steht ein Flyer des BMI zu den Meldepflichten bei privaten Waffenkauf- und -verkaufsgeschäften zum Download bereit.

Für allgemeine Informationen bietet die Polizei NRW auf ihrer Website ausführliche Erläuterungen zum Waffengesetz. Ein FAQ-Bereich auf der rechten Seite der Wuppertaler Behördenseite beantwortet häufig gestellte Fragen.

Die überarbeiteten Verfahren sollen die Einhaltung der aktuellen rechtlichen Vorgaben gewährleisten. Bürger müssen nun strengere Aufbewahrungsregeln beachten und Termine für Beratungen vereinbaren. Alle notwendigen Formulare und Informationen sind online oder postalisch erhältlich.

Quelle