29 March 2026, 04:01

Willichs neuer Seniorenrat startet mit klarem Auftrag: "Mitmachen statt Zurücklehnen"

Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Podium, Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", umgeben von Fahnen, Stühlen und einem Feuerlöscher.

Willichs neuer Seniorenrat startet mit klarem Auftrag: "Mitmachen statt Zurücklehnen"

Der neu gegründete Seniorenrat der Stadt Willich hat seine Arbeit mit einer klaren Mission aufgenommen. Die Gruppe, die die Interessen von rund 18.000 älteren Einwohnerinnen und Einwohnern vertritt, traf sich erstmals auf Schloss Neersen zusammen mit Bürgermeister Christian Pakusch. Ihr Motto "Seniorenpower für Willich – Mitmachen statt Zurücklehnen" unterstreicht den aktiven Anspruch, mit dem sie sich in die kommunalen Angelegenheiten einbringen will.

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Der Rat wurde im Herbst 2025 gewählt und nahm im Dezember offiziell seine Arbeit auf; die Vorstandswahlen folgten im Februar. Er besteht aus zwölf Mitgliedern, die sich auf soziale Belange, Kultur, Freizeit und Unterhaltung konzentrieren. Ihre Aufgabe umfasst eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, um die Bedürfnisse der Willicher Senioren zu thematisieren.

Bürgermeister Pakusch begrüßte den Rat als wertvollen Partner für die öffentliche Diskussion. Beide Seiten vereinbarten, den Dialog offen zu gestalten und sich regelmäßig zu zentralen Themen auszutauschen. Zudem wird der Seniorenrat an Ausschusssitzungen teilnehmen – etwa im Sozialausschuss –, um die Anliegen und Ideen der älteren Generation einzubringen.

Ähnliche Gremien gibt es bereits in größeren Städten wie München, wo ein 31-köpfiger Seniorenbeirat sowie Bezirksvertreter die Interessen von über 300.000 Seniorinnen und Senioren vertreten. In Münster und Köln setzen sich vergleichbare Räte mit Themen wie Gesundheit, Wohnen und Mobilität auseinander, oft unterstützt durch lokale Initiativen und Stadtteilarbeit.

Der Seniorenrat Willich hat nun eine offizielle Rolle bei der Gestaltung kommunaler Politik. Durch seine Mitwirkung in Ausschüssen und den regelmäßigen Austausch mit dem Bürgermeister werden die Prioritäten der älteren Bevölkerung stärker in den Fokus rücken. Die Arbeit der Gruppe steht im Einklang mit bundesweiten Bestrebungen, Seniorinnen und Senioren mehr Gewicht in kommunalen Entscheidungsprozessen zu geben.

Quelle