04 March 2026, 11:03

Wie wir über sexualisierte Gewalt neu sprechen: Eine Gütersloher Debatte zum Frauentag

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.

Wie wir über sexualisierte Gewalt neu sprechen: Eine Gütersloher Debatte zum Frauentag

Veranstaltungen in der Nähe: Wie wir die Debatte über sexualisierte Gewalt neu gestalten können Anlässlich des Internationalen Frauentags findet eine Veranstaltung in Gütersloh statt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Diskussionen über sexualisierte Gewalt neu geführt werden können. Am Dienstag, dem 10. März, um 19:30 Uhr wird die Aktivistin Lilian Schwerdtner, Mitglied des Kollektivs Aktionen gegen Rape Culture, im Hörsaal des Gütersloher Volkshochschulzentrums sprechen.

Die kostenlose Veranstaltung wird gemeinsam vom Antigewalt-Verein Trotz allem e.V. und der örtlichen Volkshochschule organisiert. Die stellvertretende Leiterin des Zentrums, Dr. Mariella Gronenthal, wird die Diskussion moderieren. Schwerdtner, die auch den Podcast Not Your Victim produziert und das Buch "Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt" verfasst hat, wird erörtern, wie sich Erzählungen über Missbrauch verändern lassen.

Eingeladen sind Betroffene, Fachkräfte aus der Unterstützungsarbeit sowie Verbündete, die lernen möchten, wie sie solidarischer handeln können. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird um Anmeldung gebeten.

Die Veranstaltung knüpft an die gestiegene Aufmerksamkeit für das Thema seit der #MeToo-Bewegung an. Seit 2017, als die Vorwürfe gegen Harvey Weinstein bekannt wurden, haben sich die Meldungen zu sexualisierter Gewalt in Deutschland gehäuft. Feministische Kampagnen stellen seit Langem bestehende Machtstrukturen infrage, doch es gibt auch Gegenwehr – etwa durch digitale Desinformation rechtsextremer Gruppen.

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Die Diskussion baut auf laufenden Bemühungen auf, sexualisierte Gewalt durch offenen Austausch zu bekämpfen. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in Schwerdtners Aktivismus und Forschung, während die Organisator:innen einen unterstützenden Lernraum schaffen möchten. Die Veranstaltung spiegelt die gesellschaftlichen Veränderungen wider, die seit #MeToo an Fahrt aufgenommen haben: Sichtbarkeit und Widerstand prägen weiterhin die öffentliche Debatte.