15 April 2026, 04:02

Wie Garagendächer in der Emscher-Lippe-Region zu grünen Oasen wurden

Grünes Dach mit Vegetation an der Seite eines Gebäudes, das auf eine Straße mit Fahrzeugen, eine Bank, Strommasten, Bäume und benachbarte Gebäude schaut.

Wie Garagendächer in der Emscher-Lippe-Region zu grünen Oasen wurden

Dachbegrünung im Emscher-Lippe-Gebiet: Wie Anwohner über 200 Quadratmeter Garagendächer in grüne Oasen verwandelten

Eine Gruppe von Grundbesitzern in der Emscher-Lippe-Region hat mehr als 200 Quadratmeter Garagendächer in begrünte Flächen umgewandelt. Das mit einem 10.000-Euro-Zuschuss geförderte Projekt soll die Artenvielfalt stärken und dafür sorgen, dass Gebäude im Sommer kühler bleiben. Die beteiligten Anwohner werben nun dafür, dass andere ihrem Beispiel folgen und ebenfalls Fördergelder beantragen.

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Jürgen Kleine-Natrop und seine Nachbarn nahmen am Programm "10.000 (und mehr) Dächer in der Emscher-Lippe-Region begrünen" teil, das von der Emschergenossenschaft/Lippeverband durchgeführt wird. Die Initiative unterstützt die Anlage von Dachbegrünungen mit bis zu 10.000 Euro. Ein ortsansässiger Garten- und Landschaftsbaubetrieb führte die Arbeiten aus, sodass die Dächer nun Regenwasser speichern, Insekten Nahrung bieten und die Klimaresilienz verbessern.

Seit der Fertigstellung zeigen die begrünten Dächer bereits spürbare Effekte: Die Innentemperaturen sinken bei Hitze deutlich, was den Kühlbedarf reduziert. Zudem ist der Wartungsaufwand minimal – regelmäßiges Reinigen der Dachrinnen entfällt, was das Projekt besonders alltagstauglich und nachhaltig macht.

Die Antragsstellung für die Förderung ist ganzjährig möglich. Interessierte Grundbesitzer können ihre Vorschläge online unter www.klima-werk.de/daecherbegruenung einreichen. Sowohl Kleine-Natrop als auch die Mitbewohnerin Anna Bobrowski loben das Programm und rufen andere auf, die finanzielle Unterstützung und ökologischen Vorteile zu nutzen.

Das Projekt beweist, wie kleine grüne Infrastrukturmaßnahmen messbare Erfolge bringen können: kühlere Gebäude, verbessertes Wassermanagement und gestiegene Biodiversität sind bereits sichtbar. Da weiterhin Fördermittel verfügbar sind, könnten bald weitere Grundbesitzer in der Region ähnliche Lösungen umsetzen.

Quelle