24 March 2026, 16:03

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen des Zusammenhalts

Eine Gruppe von Menschen in bunten Kleidern und Hüten, die in einem Einkaufszentrum während eines festlichen Ereignisses tanzen, während andere Musikinstrumente halten und ein Banner im Hintergrund.

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar als Zeichen des Zusammenhalts

Wesel veranstaltet erstes gemeinschaftliches Iftar am 13. März 2026

In Wesel fand am 13. März 2026 das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt – ein Fest, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Herkunft zusammenbrachte. Ziel der Veranstaltung war es, den interreligiösen Dialog zu fördern und das soziale Miteinander in der Stadt zu stärken. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreter lokaler Vereine, religiöser Gruppen und politischer Organisationen.

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Organisiert wurde das Iftar von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel. Das Fasten im Ramadan zählt zu den fünf Säulen des Islam und besitzt für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung. Mit dem Sonnenuntergang leitete Julian Agushi von Horizont e.V. den Gebetsruf ein und gab damit das Signal zum Fastenbrechen.

Anschließend teilten die Gäste ein vielfältiges Büfett, das extra für diesen Anlass vorbereitet worden war. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte in ihrer Rede die Symbolkraft des gemeinsamen Brotbrechens als Zeichen der Einheit. Auch Bürgermeister Rainer Benien unterstrich die Bedeutung solcher Begegnungen für das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gemeinschaften.

Ein besonderer Dank galt allen beteiligten Gruppen sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt für ihr Engagement, das die Veranstaltung erst möglich gemacht hatte.

Das Iftar in Wesel bot Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen einen Raum, um sich beim gemeinsamen Essen auszutauschen. Solche Veranstaltungen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, durch Dialog und gegenseitigen Respekt den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Ähnliche Begegnungen fanden bundesweit statt – allein während des Ramadan 2025 wurden über 200 öffentliche Iftars in Deutschland verzeichnet.

Quelle