"Werkzeugbau der Zukunft" startet mit Millionenförderung für Südwestfalen
Moritz Neumann"Werkzeugbau der Zukunft" startet mit Millionenförderung für Südwestfalen
Werkzeug- und Formenbauer im Südwestfalen stehen vor wachsenden Herausforderungen. Steigende Kosten, enge Termine und die Anforderungen der Digitalisierung setzen die Branche unter Druck. Nun soll ein neues Projekt mit innovativen Strategien und gebündeltem Fachwissen die Zukunft der Region sichern.
Die Initiative „Werkzeugbau der Zukunft“ ist offiziell gestartet, um diese Probleme direkt anzugehen. Unter der Leitung des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid wird das Projekt Wege erforschen, wie Unternehmen sich an moderne Anforderungen anpassen können. Geplant sind neue Geschäftsmodelle, digitale Werkzeuge und eine Plattform für den Wissensaustausch.
Das Vorhaben erhält bedeutende Unterstützung: Als drittes Projekt wurde es mit dem „Regionale 2025“-Siegel ausgezeichnet. Damit fließen Fördergelder in Höhe von rund 2,16 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Mit dieser Förderung kann das Institut nun seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit aufnehmen.
Ein zentrales Ziel ist die Schaffung eines digitalen Raums, in dem Unternehmen zusammenarbeiten, Erkenntnisse teilen und auf Expertenwissen zugreifen können. Zudem sollen die Ergebnisse leicht auf die gesamte Branche übertragbar sein. So will man die Wettbewerbsfähigkeit des Werkzeug- und Formenbaus in Südwestfalen langfristig stärken.
Die Initiative verbindet Förderung, Forschung und branchenübergreifende Zusammenarbeit. Unternehmen erhalten Zugang zu neuen Strategien, digitalen Ressourcen und gemeinsamem Fachwissen. Gelingt das Projekt, könnte es die Zukunft des Werkzeug- und Formenbaus in der Region nachhaltig sichern.






