05 June 2026, 13:55

VRR revolutioniert Nahverkehr im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Grüne: Forderungen zum Nahverkehrsplan im Ruhrgebiet

VRR revolutioniert Nahverkehr im Bergischen Städtedreieck bis 2028

Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) plant umfassende Verkehrsverbesserungen im Bergischen Städtedreieck

Bis Ende 2028 soll die Region Bergisches Städtedreieck von einer Reihe von Verkehrsaufwertungen profitieren. Dazu gehören neue Bahnhöfe, sauberere Haltepunkte sowie der Umstieg auf batteriebetriebene Züge auf zwei wichtigen Strecken.

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Die Pläne zielen zudem auf die Lösung langjähriger Probleme wie Verspätungen, Überlastung und Umweltbelastungen ab – und bereiten die Region auf kommende Großereignisse wie die Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal vor.

Stabilisierung des Schienenverkehrs im Fokus Der VRR will die angeschlagenen Bahnverbindungen in der Region wieder zuverlässiger machen. Linien wie die RE7 und RB48 leiden seit Langem unter häufigen Verspätungen und Ausfällen. Künftig sollen diese Strecken insbesondere für Pendler verlässlicher werden.

Ausbau der Infrastruktur Geplant sind zwei zusätzliche SPNV-Halte in Meigen und Honsberg, die bis Ende 2028 in Betrieb gehen sollen. Zudem treibt der VRR die Reaktivierung der Balkantrasse voran – eine Machbarkeitsstudie läuft bereits. Parallel werden drei verschiedene Streckenoptionen geprüft, um die Fahrzeiten und Anschlüsse auf den Linien RE47 und S7 zu optimieren.

Umweltziele als zentraler Bestandteil Die Grünen im Bergischen Städtedreieck fordern, dass alle VRR-Züge bis 2030 klimaneutral fahren. Ein erster Schritt dazu ist der geplante Einsatz von Batterie-Triebzügen (BEMU) auf den Linien S7 und RE47 – ebenfalls bis Ende 2028.

Bessere Busverbindungen und modernisierte Bahnhöfe Neben der Schiene arbeitet der VRR an einem attraktiveren Busnetz. Die lange angekündigten X-Bus-Linien sollen endlich starten, ergänzt durch neue Verbindungen im Bergischen Städtedreieck. Zudem werden Bahnhöfe sicherer, sauberer und barrierefreier gestaltet. Mehr Platz für Fahrräder in Zügen soll den Umstieg zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtern.

Bundesgartenschau 2031 als Treiber für weitere Anpassungen Mit der Bundesgartenschau in Wuppertal rechnet der VRR mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen. Geplant sind daher dichtere Taktungen zwischen Wuppertal, Solingen und Remscheid, um die erwarteten Besucherströme zu bewältigen.

Fazit: Weniger Verspätungen, weniger Emissionen, mehr Komfort Die VRR-Pläne umfassen neue Haltepunkte, Batteriezüge, verbesserte Busverbindungen und modernisierte Bahnhöfe. Gelingen die Maßnahmen, profitieren Anwohner und Besucher gleichermaßen von pünktlicheren, umweltfreundlicheren und komfortableren Verkehrsverbindungen. Die ersten großen Meilensteine – darunter die Elektrifizierung der Linien S7 und RE47 – sollen bis 2028 umgesetzt sein.

Quelle