Vollständiger ÖPNV-Streik legt Solingen am 2. Februar lahm
Vollständiger Streik im ÖPNV: Solingen steht am 2. Februar still
Die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr in Solingen werden am 2. Februar einen ganztägigen Streik durchführen. Die von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) organisierte Arbeitsniederlegung folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen für rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Nordrhein-Westfalen. Busse und Bahnen in der Stadt dürften dadurch erhebliche Ausfälle erleben.
Der Ausstand ist der vorläufige Höhepunkt monatelanger Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen. ver.di kritisiert die aktuelle Situation als nicht mehr tragbar und verweist auf massive Personalengpässe in der Branche. Diese hätten bereits zu Streichungen im Fahrplan geführt und zwingen die verbleibenden Beschäftigten, regelmäßig extreme Überstunden zu leisten.
Die Gewerkschaft argumentiert, dass der öffentliche Nahverkehr in der Region langfristig nur mit besseren Arbeitsbedingungen aufrechterhalten werden könne. An dem Streik werden sich Angestellte kommunaler Verkehrsbetriebe sowie privater Unternehmen in Solingen beteiligen – die meisten Verbindungen werden für den Tag komplett eingestellt.
Der Streik am 2. Februar wird tausende Fahrgäste in Solingen beeinträchtigen. Da die Tarifgespräche weiterhin feststecken, sind weitere Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen höhere Löhne und eine Entlastung des überlasteten Personals, um künftige Einschränkungen im Angebot zu verhindern.






