10 May 2026, 02:02

USAID-Stopp gefährdet Millionen: action medeor stockt Medikamentenhilfe auf

Plakat mit der Aufschrift "28,2 Millionen Amerikaner warten noch auf Obamacare und bleiben unversichert" mit einem Logo unten.

USAID-Stopp gefährdet Millionen: action medeor stockt Medikamentenhilfe auf

Einstopp der USAID-Mittel gefährdet weltweite Gesundheitsprogramme – action medeor stockt Medikamentenhilfe auf

Die Aussetzung der USAID-Fördergelder hat lebenswichtige Gesundheitsprogramme weltweit lahmgelegt und Millionen Menschen den Zugang zu essenziellen Behandlungen genommen. Als Reaktion darauf intensiviert die deutsche Organisation action medeor ihre Bemühungen, um die Versorgungslücke zu schließen, und erweitert die Medikamentenhilfe für betroffene Regionen.

Durch den Stopp der USAID-Mittel sind mindestens 120 Millionen Menschen in über 100 Ländern von direkten Medikamentenlieferungen abgeschnitten. In Somalia wurden bereits Programme zur Ernährungssicherung und Gesundheitsversorgung eingestellt – mit der Folge, dass die Gefahr von Mangelernährung steigt. Auch die Forschung und Behandlung von HIV, Tuberkulose und Malaria in Tansania und anderen afrikanischen Ländern leiden unter massiven Finanzierungsengpässen.

Action medeor, bekannt als die „Weltapotheke für Notfälle“, unterhält Lager in Deutschland, Tansania und Malawi. Zwar ist die Organisation selbst nicht von den USAID-Kürzungen betroffen, doch unterstützt sie Partner vor Ort bei der dringenden Beschaffung von Medikamenten. Sid Peruvemba, Sprecher des Vorstands, bestätigte Pläne, den Zugang zu medizinischer Versorgung in der Krise für noch mehr Menschen zu sichern.

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Die Unterbrechung der Lieferketten bedroht laufende Behandlungsprogramme weltweit. Um gegenzusteuern, hat action medeor einen öffentlichen Spendenaufruf gestartet, um die ausgeweiteten Hilfsmaßnahmen aufrechterhalten zu können.

Der Ausfall der USAID-Gelder schafft einen akuten Bedarf an alternativen Medikamentenquellen in besonders gefährdeten Regionen. Der Einsatz von action medeor zielt darauf ab, Unterbrechungen bei der Behandlung zu verhindern – doch das Ausmaß der Krise erfordert breitere Unterstützung. Ob die Versorgungslücke in den kommenden Monaten wirksam überbrückt werden kann, hängt nun von Spenden und logistischer Koordination ab.

Quelle