24 May 2026, 14:08

Traditionsunternehmen WKW meldet Insolvenz – 2.000 Jobs in NRW bedroht

Automotive supplier WKW ist insolvent

Traditionsunternehmen WKW meldet Insolvenz – 2.000 Jobs in NRW bedroht

Deutscher Autozulieferer WKW meldet Insolvenz nach jahrelangen Finanzkämpfen

Der deutsche Automobilzulieferer WKW hat nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, bekannt für die Herstellung hochwertiger dekorativer und funktionaler Bauteile für Luxusfahrzeuge, scheiterte an der Übernahme durch einen US-Investor. Nun stehen rund 2.000 Arbeitsplätze an den Standorten Wuppertal und Velbert auf dem Spiel.

WKW, 1940 gegründet, spezialisiert sich auf Komponenten aus Aluminium, Edelstahl und Kunststoff für Premiumfahrzeuge. 2023 beschäftigte die Gruppe weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 560 Millionen Euro in Europa und den USA. Doch langjährige finanzielle Probleme trieben das Unternehmen 2022 an den Rand des Zusammenbruchs.

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Das Land Nordrhein-Westfalen griff damals mit einer Bürgschaft ein, um die Pleite abzuwenden. Trotz Umstrukturierungsversuchen besserte sich die Lage des Unternehmens jedoch nicht. WKW befindet sich mehrheitlich im Besitz der Gert-und-Susanna-Mayer-Stiftung, die restlichen Anteile hält Susanna Mayer. Nun steht das Unternehmen vor der Insolvenz.

Betroffen sind sowohl die Walter Klein GmbH & Co. KG in Wuppertal als auch die WKW-Aktiengesellschaft in Velbert. Rund 500 Beschäftigte in Wuppertal und 1.500 in Velbert blicken einer ungewissen Zukunft entgegen.

Mit der Insolvenz drohen 2.000 Arbeitsplätze verloren zu gehen. Da WKW keine neuen Investitionen akquirieren konnte, musste das Unternehmen Insolvenzverfahren einleiten. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob Teile des Betriebs gerettet werden können oder ob die Produktion vollständig eingestellt wird.

Quelle