Toyota setzt auf Logistik-Revolution: Neuer Chef für Europa soll Effizienz steigern
Felix SchneiderToyota setzt auf Logistik-Revolution: Neuer Chef für Europa soll Effizienz steigern
Toyota hat einen neuen Verantwortlichen für die Steuerung seiner Logistik- und Produktionsstrategie in Europa ernannt. Marin Deville, ein langjähriger Manager mit über 22 Jahren Unternehmenszugehörigkeit, übernimmt die Leitung der Bereiche Produktion und Fahrzeuglogistik. Seine Aufgabe besteht darin, Toyotas Herangehensweise an Logistikpartnerschaften neu zu denken, während das Unternehmen seine Position in der Branche weiter stärken will.
Deville war zuvor Vizepräsident von Toyota Motor Manufacturing France (TMMF). Seine Karriere umfasst Stationen in der Fertigung, Produktplanung und im Einkauf, was ihm umfassende Erfahrung innerhalb des Konzerns verschafft. Er löst Kazuhiro Imamura ab, der für eine neue Position nach Japan zurückkehrt.
Toyota bündelt seine Produktions- und Fahrzeuglogistiksparten bei Toyota Motor Europe (TME). Ziel ist es, die Effizienz und Nachhaltigkeit der gesamten Abläufe zu steigern. Das Unternehmen nutzt bereits Schienenverbindungen zwischen seinen Werken in Burnaston, Kolín und Valenciennes und plant, die railbasierte Infrastruktur weiter auszubauen.
TME hat zudem begonnen, Fahrzeuge aus dem Vereinigten Königreich nach Europa zu exportieren und umgekehrt per Bahn durch den Eurotunnel zu importieren. In Nordamerika führte Toyota kürzlich ein System ein, das den Transport fertiger Fahrzeuge präziser verfolgt. In den USA hat unterdessen Missy Pearlman die Leitung von Toyota Logistics Services übernommen und folgt damit auf Lee Hobgood.
Devilles Ernennung markiert einen Strategiewechsel in Toyotas Logistik. Das Unternehmen strebt an, zum bevorzugten Partner für sowohl eingehende als auch ausgehende Logistik zu werden. Seine Erfahrung und die Umstrukturierung der Abteilungen sollen Effizienz und Nachhaltigkeit vorantreiben.
