Städtisches Krankenhaus setzt auf digitale Zukunft mit 20-Millionen-Investition
Noah MayerStädtisches Krankenhaus setzt auf digitale Zukunft mit 20-Millionen-Investition
Das Städtische Krankenhaus hat in den vergangenen Jahren über 20 Millionen Euro in die Modernisierung seiner IT-Infrastruktur investiert. Ziel ist es, bis 2024 vollständig digital zu arbeiten und papierbasierte Akten vollständig abzuschaffen.
In der ersten Phase wurden veraltete Netzwerktechnologien ausgetauscht und die Kapazitäten erweitert. Fast die gesamte Hardware wurde im vergangenen Jahr erneuert, um die Aufrüstung zu unterstützen.
Ein Team aus mehr als 20 internen und externen IT-Fachleuten begleitet das Krankenhaus seit Januar bei der Umstellung. Im Rahmen des Prozesses wurde das Krankenhausinformationssystem (KIS) komplett erneuert. Gleichzeitig wurden in den Bereichen Radiologie, Neurologie und Neuroradiologie neue Systeme und Erweiterungen eingeführt.
Über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch neues Personal, erhielten Schulungen, um sich an die neuen Systeme zu gewöhnen. Erste Rückmeldungen zum KIS fallen sehr positiv aus – Funktionen wie digitale Visiten oder ein optimierter Medikamentenversorgungsprozess werden bereits genutzt.
Sobald die Umstellung abgeschlossen ist, sollen Patientendaten schneller und sicherer abrufbar sein. Zudem werden Unterlagen für alle Beteiligten transparenter zugänglich sein. Das Krankenhaus liegt damit voll im Plan, sein Digitalisierungsziel für 2024 zu erreichen.






