Spektakuläre Verfolgungsjagd endet mit Crash auf Euskirchener Friedhof
Moritz NeumannSpektakuläre Verfolgungsjagd endet mit Crash auf Euskirchener Friedhof
Ein 40-jähriger Mann aus Euskirchen muss sich wegen mehrerer Vorwürfe vor Gericht verantworten, nachdem es zu einer spektakulären Verfolgungsjagd mit hoher Geschwindigkeit gekommen ist. Der Vorfall begann in den frühen Morgenstunden vor dem Nikolaustag, als der Mann vor einer Polizeistreife floh und schließlich mit seinem Auto auf einem Friedhof landete – mit erheblichen Schäden.
Die Verfolgung begann um 1:08 Uhr, als der Fahrer Polizeisignale ignorierte und mit hoher Geschwindigkeit davonraste. Beamte nahmen die Verfolgung auf, während der Mann mit Vollgas durch die Straßen fuhr. Die Jagd endete abrupt, als sein Fahrzeug gegen einen Poller prallte und in den Kreuzweingarten-Friedhof schleuderte.
Dort kollidierte der Wagen mit einem Grabstein, beschädigte mehrere Gräber und kam erst dann zum Stehen. Der Mann verließ daraufhin sein Auto und ließ seine Brieftasche, den Schlüsselbund und andere persönliche Gegenstände zurück. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug als Beweismittel.
Nun prüfen die Behörden, ob der Mann zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist. Die Ermittlungen der Verkehrsabteilung dauern noch an.
Dem Mann werden Flucht nach einem Unfall, illegales Straßenrennen sowie Störung der Totenruhe vorgeworfen. Die Polizei Euskirchen wies die Öffentlichkeit darauf hin, dass Friedhöfe keine Rennstrecken seien. Der Fall wird weiterhin von den Ermittlern untersucht.
