30 May 2026, 18:02

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Verkehrschaos und mangelnde Sauberkeit in Burg/Höhscheid

IHK: Ortsansässige Unternehmer kritisieren irreführende A1-Schilder

Solinger Unternehmer fordern Lösungen für Verkehrschaos und mangelnde Sauberkeit in Burg/Höhscheid

Unternehmer aus Solingens Stadtteil Burg/Höhscheid beraten über drängende Probleme

Lokale Geschäftsleute aus dem Solinger Stadtteil Burg/Höhscheid trafen sich kürzlich, um über aktuelle Herausforderungen in ihrem Viertel zu diskutieren. Die von der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) organisierte Veranstaltung konzentrierte sich dabei vor allem auf Verkehrsprobleme und die nachlassende Sauberkeit entlang wichtiger Routen.

Rund 20 Unternehmer nahmen am sogenannten Stadtteil-Dialog teil – dem zweiten dieser Art, den die IHK ausrichtete. Unter den Vertretern der Kammer waren Präsident Henner Pasch, Hauptgeschäftsführer Michael Wenge, der politische Berater Jasper Rust sowie Christian Kern von der Jungen IHK.

Ein zentrales Thema war die anhaltende Sanierung der Brücke über die A1, die für erhebliche Beeinträchtigungen sorgt. Durch die Baustelle kommen es zu langen Umleitungen, was die Besucherzahlen aus Richtung Wermelskirchen spürbar sinken lässt. Zudem wurden irreführende Verkehrsschilder auf der A1 kritisiert, die fälschlicherweise den Eindruck erwecken, die Abfahrt Solingen-Burg sei komplett gesperrt – was zusätzliche Gäste abschreckt.

Während einige Teilnehmer Fortschritte bei der lokalen Verkehrssituation feststellten, betonten andere, dass grundlegende Probleme bestehen bleiben. So wurden die Entfernung von Mülleimern entlang der Wupper-Wanderwege sowie mangelhafte Straßenreinigung in Solingen-Burg als zunehmend problematisch eingestuft. Ohne private Initiativen, warnten die Anwesenden, werde sich der Abfall an den beliebten Routen weiter anhäufen.

Die Bergische IHK reagierte mit dem Versprechen, sich um die irreführende Beschilderung zu kümmern. Die Kammer kündigte an, mit den zuständigen Behörden in Gespräche zu treten, um Lösungen zu finden.

Am Ende des Treffens stand fest: Zwei zentrale Aufgaben gilt es anzugehen – die Entlastung des Verkehrs und die Verbesserung der Sauberkeit im Stadtteil. Der erste Schritt, die falschen Hinweisschilder zu korrigieren, ist ein Anfang, doch weitere Maßnahmen werden nötig sein, um die umfassenderen Sorgen der lokalen Wirtschaft zu adressieren.

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