Solinger Schulausschuss ignoriert betroffene Gemeinden – Fraktion fordert Nachbesserung
Noah MayerSolinger Schulausschuss ignoriert betroffene Gemeinden – Fraktion fordert Nachbesserung
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte kürzlich an einer Sitzung des Schulausschusses wegen eines Terminüberschneidungskonflikts nicht teilnehmen können. Später kritisierte sie die Durchführung der Sitzung als bedauerliches Versäumnis.
Die Sitzung fand ohne die Beteiligung der betroffenen Schulgemeinden statt. Preuß-Buchholz wies darauf hin, dass diesen Gruppen – entgegen der üblichen Praxis in Solingen – keine Möglichkeit gegeben wurde, sich zu äußern. Sie räumte ein, dass eine Sitzungspause hätte vereinbart werden können, um ihre Stimmen einzubeziehen.
Als Reaktion darauf plant ihre Fraktion nun, in der anstehenden Junisitzung eine Unterbrechung zu beantragen. Dadurch könnten Vertreter der betroffenen Schulen direkt vor dem Ausschuss sprechen. Preuß-Buchholz betonte zudem, wie wichtig es sei, die Betroffenen anzuhören, bevor endgültige Entscheidungen getroffen werden.
Zusätzlich werden derzeit persönliche Gespräche mit den Schulgemeinden organisiert, um auf deren Bedenken einzugehen. Ziel ist es, ihre Perspektiven zu berücksichtigen, bevor weitere Schritte unternommen werden.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Einbindung lokaler Stimmen in Entscheidungsprozesse. Die Fraktion von Preuß-Buchholz wird im Juni auf eine Sitzungspause drängen, um Schulvertretern eine Plattform zu bieten. Die Ergebnisse dieser Diskussionen könnten künftige bildungspolitische Weichenstellungen in Solingen prägen.






