Solinger Ehrenbürger erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre Engagement
Noah MayerSolinger Ehrenbürger erhält Bundesverdienstkreuz für 40 Jahre Engagement
Dr. Hans-Joachim Müller-Stover mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Dr. Hans-Joachim Müller-Stover ist für sein jahrzehntelanges Engagement für Solingen mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden. Bundesverdienstkreuz-Träger Müller-Stover erhielt die Ehrung von Oberbürgermeister Tim Kurzbach in Würdigung seiner Verdienste für die Stadt und insbesondere den Stadtteil Wald. Sein Wirken erstreckt sich über mehr als 40 Jahre in den Bereichen Politik, Bildung und Denkmalschutz.
Müller-Stovers Verbindung zu Wald begann lange vor der Verleihung des Ordens. Seit 1999 leitet er als Vorsitzender die Stiftung zur Erhaltung der Waldkirche und setzt sich für deren Instandhaltung und historische Bedeutung ein. Zudem engagierte er sich über Jahrzehnte im Ittertalbad, dessen Förderverein er seit der Eröffnung im Jahr 1916 vorstand.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Schaffens lag auf Bildung und dem Zugang zu Büchern für die Gemeinschaft. Nach der Schließung der Wald-Filiale der Stadtbücherei setzte er sich dafür ein, deren Bestand mit den Beständen der Friedrich-Albert-Lange-Schule zusammenzuführen. Daraus entstand die „Offene Jugend- und Schulbibliothek“, die Schülern und Anwohnern weiterhin Zugang zu Literatur ermöglicht.
Oberbürgermeister Tim Kurzbach überreichte das Bundesverdienstkreuz, die höchste staatliche Auszeichnung für verdienstvolles Wirken im öffentlichen Leben. Die Ehrung spiegelt Müller-Stovers vielseitiges Engagement wider – von der Bewahrung historischer Stätten bis hin zur Förderung von Bildungsmöglichkeiten in Solingen.
Das Bundesverdienstkreuz würdigt ein Lebenswerk in ehrenamtlicher und politischer Arbeit. Dr. Müller-Stovers Initiativen haben Solingen, vor allem den Stadtteil Wald, nachhaltig geprägt. Seine Verdienste in den Bereichen Bildung, Denkmalschutz und kommunales Engagement kommen noch heute den Bürgern zugute.






