Solingens Eislaufhalle an der Brüler Straße könnte doch noch gerettet werden
Moritz NeumannSolingens Eislaufhalle an der Brüler Straße könnte doch noch gerettet werden
Die Eislaufhalle in Solingen an der Brüler Straße könnte bald gerettet sein. Die Lebenshilfe hat einen Plan vorgelegt, um die Anlage an ihrem aktuellen zentralen Standort zu erhalten. Die Ankündigung folgt auf Befürchtungen, dass ein Abriss die örtlichen Eissportvereine und den Nachwuchs gefährden würde.
Stadtdirektorin Dagmar Becker, das Sportamt unter Leitung von Horst Schulten und die Verwaltung haben gemeinsam eine Lösung erarbeitet. Ihre Verhandlungen ebneten den Weg für die Zukunft der Eishalle. Nun muss die Stadt den Kauf der Eissporthalle im Sport- und Finanzausschuss genehmigen.
Leon Kröck, sportpolitischer Sprecher der Grünen, hat sich öffentlich für den Erhalt der Halle ausgesprochen. Iris Michelmann, jugendpolitische Sprecherin der Partei, betonte die Vorteile des zentralen Standorts. Sie hob die gute Erreichbarkeit und die Bedeutung als Begegnungsstätte für die Gemeinschaft hervor.
Falls der Kauf zustande kommt, wird das Gebäude saniert – darunter auch energetische Modernisierungen. Die renovierte Halle soll anschließend in die Energiebilanz der städtischen Liegenschaften aufgenommen werden.
Das Überleben der Eislaufhalle hängt von der Zustimmung des Ausschusses zum Kauf ab. Bei einer positiven Entscheidung würden die geplanten Aufwertungen den langfristigen Betrieb sichern. Die Entscheidung wird darüber entscheiden, ob lokale Vereine und junge Athletinnen und Athleten dort weiterhin trainieren und Wettkämpfe austragen können.
