Solingen übernimmt Eishalle der Lebenshilfe – Eissport gerettet
Lebenshilfe verkauft Eisstadion und umliegendes Gelände an die Stadt Solingen
Nach monatelangen Verhandlungen hat die Lebenshilfe zugestimmt, ihre Eishalle sowie das angrenzende Gelände an die Stadt Solingen zu verkaufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Lebenshilfe billigte den Verkauf am 20. Juli 2022.
Die Gespräche zwischen der Lebenshilfe und der Stadt waren intensiv. Peter Heinen, Vorsitzender der Lebenshilfe, erklärte, der Betrieb der Anlage sei auf Dauer nicht mehr tragbar gewesen. Er betonte die Notwendigkeit einer praktikablen Lösung, um den Eislaufbetrieb aufrechtzuerhalten.
Die Stadt plant, das Gelände im Wege eines Erbbaurechts zu übernehmen. Der Eishockeyclub EC Bergisch Land würde dann die Halle betreiben. Solingen wird für die vereinbarte Laufzeit eine marktübliche Erbbauzinszahlung leisten.
Stadtdirektorin Dagmar Becker hob das gemeinsame Ziel hervor, den Eissport in Solingen langfristig zu sichern. Gleichzeitig unterstrich sie die Bedeutung des Erhalts von Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche. Der Bau einer neuen Anlage wurde aufgrund der hohen Kosten verworfen.
Bevor der Verkauf abgeschlossen werden kann, muss der Stadtrat noch zustimmen. Der Sportausschuss und der Finanzausschuss werden den Kauf in ihren nächsten Sitzungen beraten.
Die Vereinbarung sichert die Zukunft der Eishalle unter neuer Trägerschaft. Die Stadt wird nun die rechtlichen und finanziellen Schritte einleiten. Die endgültige Zustimmung des Rates bleibt die letzte Hürde vor der Übertragung.
