Solingen setzt mit Aktionswoche ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Felix SchneiderSolingen setzt mit Aktionswoche ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Solingen begeht den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen mit einer Reihe von Veranstaltungen. Die Gleichstellungsstelle der Stadt organisiert vom 14. bis 25. November eine Aktionswoche, in der sich alles um das Thema Gewalt – insbesondere im Sport – dreht. Am 25. November selbst, dem sogenannten Orange Day, finden weltweit und lokal Aktionen statt, um auf das Problem aufmerksam zu machen.
Die diesjährige Kampagne steht unter dem Motto „Nein zu Gewalt im Sport“ und wird vom Solinger Sportbund sowie vom Fußballverband Niederrhein unterstützt. Ab dem 15. November werden in der ganzen Stadt über 30 Großplakate mit der Botschaft zu sehen sein.
Am Dienstag, den 22. November, wird um 16:30 Uhr das Theaterstück „Anne Tore“ aufgeführt, das sich mit der Prävention sexualisierter Gewalt in Sportvereinen beschäftigt. Vom 14. bis 25. November ist zudem im Solinger Rathaus eine Ausstellung zum Thema „Anonyme Spurensicherung nach sexualisierter Gewalt“ zu sehen.
Am 25. November hisst Oberbürgermeister Tim Kurzbach um 11:30 Uhr die Orange-Day-Fahne. Am Abend desselben Tages findet um 19:30 Uhr die Aufführung „Einmal lebte ich: Die Sehnsucht, dazuzugehören“ unter der Regie von Max Eipp mit Gilla Cremer und dem Theater Unikate statt. Weltweit werden an diesem Tag Gebäude in Orange beleuchtet, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen.
Auch Solinger Fußballerinnen zeigen Solidarität: Sie tragen am 26. und 27. November* bei ihren Spielen orangefarbene Armbinden.
Die Aktionswoche endet am 25. November mit zahlreichen Veranstaltungen, die den Kampf gegen Gewalt in den Fokus rücken. Der Schwerpunkt auf den Sport soll das Bewusstsein und die Prävention in lokalen Vereinen stärken. Die Initiativen der Stadt stehen im Einklang mit der internationalen Anerkennung des Orange Day und seiner Botschaft.
