SEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg
Charlotte SimonSEG verkauft altes Sportfeld Oberburg - Weg frei für geplante Hängebrücken nach Schloss Burg
SEG verkauft altes Sportgelände in Oberburg – Weg frei für geplante Hängebrücken zur Schloss Burg
Burg an der Wupper – Ein wegweisender Schritt für ein spektakuläres Tourismusprojekt im Bergischen Land ist getan: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) verkauft das ehemalige Sportgelände an der Talsperrenstraße in Oberburg an die Eberhardt-Unternehmensgruppe. Das Grundstück bildet eine zentrale Grundlage für den Bau einer rund 280 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke in der Nähe von Schloss Burg.
Ein ehemaliges Sportgelände im Solinger Stadtteil Oberburg wurde an die Eberhardt-Gruppe für ein großes Tourismusvorhaben verkauft. Das Areal an der Talsperrenstraße soll als Fundament für eine 280 Meter lange Hängebrücke nahe Schloss Burg dienen. Investor Günter Eberhardt plant, die Fläche zu einer neuen Besucherattraktion mit Panoramablick auf die historische Burg auszubauen.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) schloss den Verkauf im Dezember 2025 ab, nachdem die politische Zustimmung im Oktober erteilt worden war. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und digitale Infrastruktur gab grünes Licht für das Geschäft – allerdings mit strengen Auflagen. Bevor der Kaufvertrag vollständig in Kraft tritt, muss die Eberhardt-Gruppe zunächst eine Baugenehmigung für die geplanten Parkplätze sichern.
Das Projekt umfasst mehr als nur die Hängebrücke: Ein öffentlicher Wanderweg soll das ehemalige Sportgelände mit der Brücke verbinden, während neue Parkflächen Touristen und Besuchern von Veranstaltungen auf Schloss Burg zur Verfügung stehen werden. Zudem sind weitere Infrastrukturmaßnahmen wie ein Ankunftsgebäude, Sanitäranlagen und Kassenpunkte vorgesehen. Aktuell ist das Gelände noch als Grünfläche mit Sportnutzung ausgewiesen. Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müssen neue Bebauungspläne und Fachgutachten erstellt werden. Eberhardt betonte das besondere Potenzial des Standorts, der durch seine naturnahe Lage und den direkten Blick auf die Burg herausrage.
Die Hängebrücke und die begleitenden Einrichtungen sollen den Tourismus in der Region stärken. Nach Fertigstellung wird das Gelände Parkmöglichkeiten für verschiedene Fahrzeuge sowie Angebote für Besucher bieten. Die nächsten Schritte des Projekts hängen von der Erteilung der notwendigen Planungsgenehmigungen ab.