30 April 2026, 14:07

Routinekontrolle bei Aachen eskaliert: Drogen, Waffen und illegale Einreise aufgedeckt

Gruppe von Menschen mit einem Banner "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnenstangen unter einem bewölkten Himmel.

Routinekontrolle bei Aachen eskaliert: Drogen, Waffen und illegale Einreise aufgedeckt

Routine-Kontrolle bei Aachen-Vetschau führt zu schweren Vorwürfen gegen zwei Personen

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Eine scheinbar harmlose Verkehrskontrolle in der Nähe von Aachen-Vetschau entwickelte sich am 16. Juni 2025 zu einem juristischen Debakel für zwei Reisende. Gegen 17:00 Uhr versuchten eine belgische Fahrerin und ihr türkischer Beifahrer, eine Bundespolizeikontrolle zu umgehen – vergeblich. Stattdessen löste ihr Verhalten eine gründliche Durchsuchung des Fahrzeugs und mehrere Anzeigen gegen beide aus.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die 30-jährige Belgierin am Steuer versuchte, die Kontrolle zu umfahren. Beamte stoppten den Wagen und führten eine umfassende Überprüfung durch. Dabei entdeckten sie eine verschweißte Tüte mit Marihuana sowie ein Butterflymesser.

Die Frau legte zwar einen belgischen Führerschein für Fahranfänger vor, doch die Behörden prüfen nun, ob dieser sie überhaupt zum Führen eines Kraftfahrzeugs berechtigt. Gegen sie werden zudem Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz, Waffenrecht, Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis sowie Beihilfe zur illegalen Einreise vorgeworfen.

Ihr 27-jähriger türkischer Beifahrer konnte hingegen keine gültigen Einreisedokumente für Deutschland vorlegen. Er wurde wegen unerlaubter Einreise angezeigt und umgehend mit einem Einreiseverbot belegt.

Der Frau drohen nun mehrere Strafverfahren, darunter wegen Drogen- und Waffenvergehen. Der Beifahrer wurde an der Grenze abgewiesen, da er die Einreisebestimmungen nicht erfüllte. Die Ermittlungen zu ihrem Führerschein und den Umständen des versuchten Grenzübertritts laufen noch.

Quelle