29 April 2026, 10:16

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung mit Rauch aus dem Mund, die in einem Raum mit Rohren und einer Wand im Hintergrund stehen.

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend – Großalarm für die Feuerwehr

Am Freitagabend brach in den Produktionshallen der Ewald Dörken AG in Herdecke ein schwerer Brand aus, der einen großangelegten Einsatz der Rettungskräfte auslöste. Gegen 20:07 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, nachdem sich in der Nähe eines Industrieofens brennende Kunststoffe entzündet hatten und dichter Rauch die Produktionshalle füllte.

Die Feuerwehr Herdecke traf bereits nach fünf Minuten ein und stellte starke Verrauchung im Inneren des Gebäudes fest. Die Flammen hatten sich über das Lüftungssystem ausgebreitet, während der Rauch durch einen Kamin nach außen drang. Die Behörden warnten über die NINA-App vor möglichen Geruchsbelästigungen in der Umgebung.

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Insgesamt wurden 132 Einsatzkräfte aus neun Feuerwehrwehren alarmiert, darunter Spezialisten mit Schweratmer-Ausstattung. Gegen 22:10 Uhr flammte das Feuer kurzzeitig wieder auf, sodass zusätzliche Kräfte unter der Koordination der Einsatzleitung anrücken mussten.

Den Feuerwehrleuten gelang es, die Produktionshalle und das Rohrsystem zu öffnen, um die Flammen zu bekämpfen. Um 00:24 Uhr hatten sie den Brand unter Kontrolle, und der Einsatzleiter gab um 2:30 Uhr Entwarnung – das Feuer war vollständig gelöscht. Bereits um 1:19 Uhr hatte die NINA-App die Warnung vor Geruchsbelästigungen aufgehoben.

Die Einsatzkräfte wurden während des langwierigen Einsatzes unterstützt: Zunächst stellte das Unternehmen Verpflegung bereit, später übernahmen die Johanniter-Unfall-Hilfe die Versorgung mit Essen und Getränken. Die Feuerwehr Hattingen blieb vor Ort, um eine Brandwache zu halten, bevor die Verantwortung wieder an das Unternehmen übergeben wurde.

Der Einsatz erforderte erhebliche Ressourcen, da mehrere Wehren die ganze Nacht hindurch im Einsatz waren, um den Brand einzudämmen. Auch nach der offiziellen Löschmeldung wurde die Anlage weiter überwacht, um sicherzustellen, dass keine Restgefahren bestanden.

Quelle