Grundschüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Schulen in Mönchengladbach
Charlotte SimonGrundschüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Schulen in Mönchengladbach
Mönchengladbacher Polizei und Grundschüler setzen gemeinsam ein Zeichen für Verkehrssicherheit
In einer einwöchigen Aktion für mehr Verkehrssicherheit arbeitete die Polizei Mönchengladbach kürzlich mit Schülerinnen und Schülern lokaler Schulen zusammen. Vom 11. bis 18. Juni unterstützten Kinder aus drei Grundschulen Beamte bei Geschwindigkeitskontrollen in der Nähe ihrer Schulen. Ziel der Initiative war es, Autofahrer daran zu erinnern, in Bereichen mit hohem Fußgängeraufkommen durch Kinder besonders langsam zu fahren.
Den Auftakt machte am 13. Juni die Günhovener Grundschule: Viertklässler begleiteten die Polizei bei der ersten Kontrolle und überprüften gemeinsam 163 Fahrzeuge auf der Straße vor ihrer Schule. 112 Fahrer erhielten von den Kindern Dankeskarten für ihre vorbildliche Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, während 46 Autofahrer eine Verwarnung für leichtes zu schnelles Fahren überreicht bekamen.
Am folgenden Tag führten Beamte zusammen mit Zweitklässlern der KGS Bell Kontrollen auf der Höhenstraße durch. Hier bedankten sich die Kinder bei 104 Fahrern für ihr regelkonformes Verhalten, 18 mussten jedoch eine Verwarnung wegen Überschreitens der Höchstgeschwindigkeit entgegennehmen. Den Abschluss der Aktion bildete am 17. Juni eine Kontrolle mit Zweitklässlern der katholischen Grundschule Untereicken: 87 Autofahrer wurden für ihre Rücksichtnahme gelobt, neun erhielten eine Verwarnung.
Fahrer, die die erlaubte Geschwindigkeit nur leicht überschritten, wurden von der Polizei zu einem kurzen Gespräch angehalten und erhielten eine mündliche Verwarnung. Bei schwerwiegenderen Verstößen kam es zu 22 Sofortstrafen, neun Fahrer mussten mit offiziellen Sanktionen rechnen. Die ganze Woche über waren die Kinder aktiv in die Kontrollen eingebunden und arbeiteten Hand in Hand mit den Verkehrsbeamten, um ein Bewusstsein für sichereres Fahren zu schaffen.
Die Aktion unterstrich die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit im Umfeld von Grundschulen und Kindertageseinrichtungen. Insgesamt wurden 293 Dankeskarten an vorbildliche Fahrer verteilt, während 73 Autofahrer wegen zu schnellen Fahrens verwarnt wurden. Die Polizei betonte, dass solche Maßnahmen dazu beitragen, die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen.






