Schüler mahnen Raser: Kreativer Protest für Verkehrssicherheit in Heinsberg
Noah MayerSchüler mahnen Raser: Kreativer Protest für Verkehrssicherheit in Heinsberg
Verkehrssicherheitsaktion an der Würm-Grundschule in Heinsberg
Gestern fand in der Nähe der Würm-Grundschule in Heinsberg eine Aktionswoche zur Verkehrssicherheit statt. Polizei und Schulkinder arbeiteten Hand in Hand, um Autofahrer zu einem rücksichtsvollen Verhalten im Straßenverkehr zu mahnen – insbesondere im Umfeld von Schulen. Die Initiative war Teil des landesweiten Programms #SicherUnterwegs in Nordrhein-Westfalen.
Verkehrssicherheitsberater und Beamte der Kreispolizeibehörde Heinsberg überwachten während der Aktion die Geschwindigkeiten und das Fahrverhalten. Innerorts galt ein Tempolimit von 30 km/h, mit besonderem Fokus auf die Vermeidung von Leichtsinn in der Nähe von stark frequentierten Kinderbereichen.
Viertklässler der KGS Würm-Schule unterstützten die Kampagne aktiv: Sie verteilten an Raser und Handy-Nutzer am Steuer Warnzettel und Zitronen als symbolische Ermahnung. Rücksichtsvollen Fahrern überreichten die Kinder dagegen Dankeskarten und ein Lächeln.
Die Polizei betonte, wie wichtig es sei, Unfälle zu reduzieren und das Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen. Im Mittelpunkt stand die Sensibilisierung für die Risiken, denen Kinder durch zu schnelles Fahren in Schul- und Kindergartenbereichen ausgesetzt sind.
Die Aktion verband polizeiliche Kontrollen mit der aktiven Einbindung der Schüler, um nachhaltig für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu werben. Durch den direkten Austausch mit den Autofahrern sollten verantwortungsvolle Verhaltensweisen im Umfeld von Bildungseinrichtungen gestärkt werden. Die Initiative ist Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit in der Region weiter zu verbessern.






