04 March 2026, 08:32

Remscheid startet flexibles autohero-Angebot als Alternative zum eigenen Auto

Eine Stadtstraße mit Fahrzeugen, einer Fußgängerüberführung, Geländern, Strommasten mit Drähten, Bäumen, Schildern und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Remscheid startet flexibles autohero-Angebot als Alternative zum eigenen Auto

Neuer autohero-Dienst startet Montag in Remscheid

Ab Montag gibt es in Remscheid ein neues autohero-Angebot, das eine flexible Alternative zum eigenen Auto bieten soll – besonders für diejenigen, die nur gelegentlich ein Fahrzeug benötigen. Im benachbarten Wuppertal läuft bereits seit 16 Jahren ein ähnliches autoscout-Programm mit 100 Fahrzeugen an 36 Stationen.

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In Remscheid beginnt der Dienst mit vier Stationen, an denen jeweils zwei Autos bereitstehen. Zwei davon sind elektrisch betrieben, die anderen beiden haben Verbrennungsmotoren. Nutzer können die Fahrzeuge per Smartphone-App buchen und bezahlen, was den Prozess deutlich vereinfacht.

Das Angebot umfasst verschiedene Fahrzeugtypen – von kleinen Stadtwagen bis hin zu größeren Transportern. Damit orientiert sich Remscheid am Vorbild Wuppertals, wo Buchungen ebenfalls vollständig digital abgewickelt werden. Ein entscheidender Vorteil: Die Nutzer sparen sich die Kosten und den Aufwand für Wartung, Inspektionen und Versicherung.

autohero kann besonders für Wenignutzer die Ausgaben reduzieren. Für Vielfahrer oder Pendler ist es jedoch nicht immer die günstigste Lösung. Neben den finanziellen Vorteilen verringert das geteilte Nutzen von Autos die Nachfrage nach Neuproduktionen und senkt so langfristig den CO₂-Ausstoß.

Beide Städte hoffen, dass das Angebot mehr Einwohner dazu bewegt, auf ein eigenes Auto zu verzichten. In Wuppertal zeigt das langjährige Programm eine stabile Nachfrage, auch wenn die genauen Nutzerzahlen nicht veröffentlicht werden.

Der Start in Remscheid erweitert die lokalen Mobilitätsoptionen. Mit der App-basierten Buchung und einer Mischung aus Fahrzeugtypen richtet sich der Dienst vor allem an Gelegenheitsfahrer. Langfristig könnte er dazu beitragen, die Zahl der Privatwagen auf den Straßen zu verringern – und damit auch die damit verbundenen Emissionen.