29 April 2026, 14:06

Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement

Ein Plakat mit einem Zitat von Präsident Joe Biden über die Wiederherstellung der Seele des Landes, den Wiederaufbau der Mittelschicht und die Einheit des Landes.

Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement

Der Reinhard-Mohn-Preis 2025 geht an die moldawische Präsidentin Maia Sandu und den deutschen Unternehmer Michael Otto. Die Bertelsmann Stiftung ehrt damit ihr Engagement unter dem Motto "Demokratie stärken!". Beide Preisträger teilen sich ein Preisgeld von 200.000 Euro, das in gemeinnützige Projekte fließen wird.

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Die Verleihung fand im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Liz Mohn, der Vorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, statt. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich herausragenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen stellen.

Maia Sandu, die Anfang November 2024 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde, hat die Republik Moldau durch eine Phase demokratischer Reformen geführt. Ihre Bemühungen zur Bekämpfung von Korruption und zur Stärkung der Institutionen waren entscheidend für die Jury-Entscheidung.

Michael Otto, ein bekannter Unternehmer, leitete die Otto Group von 1981 bis 2007 als Vorstandsvorsitzender. Seitdem steht er dem Aufsichtsrat vor und engagiert sich in der Philanthropie. Sein Einsatz für bürgerschaftliches Engagement und demokratische Werte brachte ihm gemeinsam mit Sandu die Auszeichnung ein.

Der Reinhard-Mohn-Preis ist nach dem Gründer der Bertelsmann Stiftung benannt. Zu den früheren Preisträgern zählen Persönlichkeiten, die sich weltweit für Demokratie und sozialen Fortschritt einsetzen.

Die 200.000 Euro Preisgeld werden zwischen Sandu und Otto aufgeteilt und vollständig gemeinnützigen Initiativen zugutekommen. Die Auszeichnung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, demokratische Prinzipien in Europa und darüber hinaus zu festigen. Die Feierlichkeit betonte die Bedeutung von Führungspersönlichkeiten für den Erhalt offener Gesellschaften.

Quelle