17 June 2026, 16:38

Raubüberfall in Meerbusch eskaliert: nächtliche Gewalt nach Handy-Diebstahl

POL-NE: Opfer erkennt Räuber: Prügelei an Bushaltestelle

Raubüberfall in Meerbusch eskaliert: nächtliche Gewalt nach Handy-Diebstahl

Raubüberfall in Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum eskaliert in nächtlicher Gewalt

Ein Raub in der Im-Schieb-Straße im Meerbuscher Ortsteil Lank-Latum am Montag, dem 24. Februar, führte noch in derselben Nacht zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Der Vorfall begann, als ein 20-jähriger Ortsansässiger bei einem vereinbarten Verkauf eines Handys überfallen wurde. Die Täter flüchteten nach dem Einsatz von Reizgas und dem Diebstahl des Geräts.

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Das Opfer hatte den Verkauf über eine Online-Handelsplattform arrangiert. Gegen 21:20 Uhr trafen zwei Männer mit ihm zusammen, besprühten ihn mit Reizgas und nahmen ihm das Handy ab. Seine 44-jährige Mutter und seine jugendliche Schwester, die sich in der Nähe aufhielten, wurden ebenfalls von dem Spray erfasst, erlitten jedoch keine schweren Verletzungen.

Später, gegen 23:30 Uhr, spürten das Opfer und fünf Bekannte einen der mutmaßlichen Räuber am Busbahnhof Haus Meer in Büderich auf. Es kam zu einer Schlägerei, bei der der 20-jährige Verdächtige – ein deutsch-philippinischer Mann – angab, geschlagen und getreten worden zu sein. Die Polizei nahm ihn zur Entnahme einer Blutprobe mit auf die Wache, bevor sie ihn wieder freiließ.

Mittlerweile haben beide Seiten gegnerische Anzeigen erstattet: Das Opfer wegen schweren Raubs, der Verdächtige wegen schwerer Körperverletzung. Die Behörden fahnden weiterhin nach dem zweiten Tatverdächtigen, der als 17-jähriger Mann mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben wird. Er trug hellblaue Jeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart.

Die Kriminalpolizei ermittelt weiter und bittet Zeugen, sich unter der Nummer 02131 3000 zu melden. Die Suche nach dem zweiten Verdächtigen dauert an.

Quelle