Polizei stoppt Rostock-Fans vor Drittligaspiel in Essen mit harten Konsequenzen
Charlotte SimonPolizei stoppt Rostock-Fans vor Drittligaspiel in Essen mit harten Konsequenzen
Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock mit Polizeieinsätzen vor Anpfiff
Am Sonntag, dem 6. April, fand im Stadion an der Hafenstraße das Drittligaspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock statt. Während die Partie selbst sowie die Fanbewegungen friedlich verliefen, kam es vor Spielbeginn zu mehreren Verstößen im Zuge polizeilicher Kontrollen.
Bereits im Vorfeld der Begegnung führten Beamte auf der B224 Routinekontrollen durch. Auf Grundlage eines Hinweises stoppten sie mehrere Fahrzeuge mit Rostock-Anhängern. Bei den Überprüfungen wurden sieben Verstöße gegen das Verbot von Gesichtverhüllungen, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie zwei Fälle mit verbotenen Schutzwaffen festgestellt.
Die betroffenen Personen erhielten umgehend Stadionverbote und durften die Spielstätte nicht betreten. Gegen sie wurden zudem offizielle Ermittlungsverfahren eingeleitet. Gleichzeitig verließen etwa 100 weitere Fahrzeuge, die mit der Rostock-Fanszene in Verbindung standen, gemeinsam mit den kontrollierten Gruppen den Bereich.
Trotz dieser Vorfälle verliefen das Spiel sowie die anschließenden An- und Abreisen der Fans ohne Zwischenfälle. Die Polizei bestätigte, dass ihr Einsatzkonzept erfolgreich umgesetzt worden sei. Insgesamt wurden zwar mehrere Ordnungswidrigkeiten dokumentiert, die Verantwortlichen müssen nun mit Stadionausschlüssen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Veranstaltung selbst blieb jedoch geordnet – weitere Störungen während oder nach dem Spiel wurden nicht gemeldet.






