Polizei Dortmund kontrolliert Schüler: E-Scooter und E-Bikes im Visier
Moritz NeumannPolizei Dortmund kontrolliert Schüler: E-Scooter und E-Bikes im Visier
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Diese Woche führte die Dortmunder Polizei in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Im Fokus standen Verkehrsverstöße mit E-Scootern, E-Bikes sowie die allgemeine Verkehrssicherheit im Umfeld der Schulgelände. Die Aktion führte zu Strafen, Beschlagnahmungen und Strafanzeigen.
Zwischen 7 und 9 Uhr überwachten Beamte die Vorgänge an den Schulen. An vier Standorten kam es zu Ahndungen, an einer Schule lag der Schwerpunkt auf Prävention. Das häufigste Vergehen war das Fahren mit E-Scootern auf Gehwegen – allein an den Schulen wurden 14 solche Fälle registriert.
Fünf E-Scooter wurden bei Schülern unter 14 Jahren sichergestellt, da sie diese gesetzlich nicht nutzen dürfen. Zudem stellten die Beamten wiederholt fest, dass zwei Personen einen einzigen Scooter gemeinsam benutzten. In einem separaten Fall wurde ein 12-jähriger Junge angehalten, der ein nicht zugelassenes E-Bike mit Gasgriff fuhr. Das Fahrzeug wurde zur fachlichen Begutachtung beschlagnahmt, seine Erziehungsberechtigten müssen nun mit einem Verfahren rechnen.
Neben Verstößen mit E-Scootern und E-Bikes ahndete die Polizei auch Falschparker und Gurtvergehen. In einem Fall saß ein Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert im Auto. Darüber hinaus wurden sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung erstattet.
Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit der Nutzung von E-Scootern durch junge Fahrer gibt. Wo nötig, griff die Polizei mit Beschlagnahmungen, Bußgeldern und Strafverfahren durch. Die Beamten setzen weiterhin auf die Einhaltung der Regeln zu zugelassenen Fahrflächen, Altersbeschränkungen und Fahrzeugsicherheit.






