Pieper Parfümerie meldet Insolvenz an – Filialen bleiben vorerst geöffnet
Moritz NeumannPieper Parfümerie meldet Insolvenz an – Filialen bleiben vorerst geöffnet
Die traditionsreiche Parfümeriekette Pieper Parfümerie mit Sitz in Herne hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Herne wird das Verfahren führen und des Weiteren die Schritte begleiten. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten bleiben die Filialen des Unternehmens vorerst geöffnet.
Das in Herne ansässige Unternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt bundesweit mehr als 140 Geschäfte, wobei der Schwerpunkt in der Ruhrregion liegt. Im Geschäftsjahr 2021/22 verzeichnete Pieper einen Nettoumsatz von 113,7 Millionen Euro.
Mit der Insolvenzanmeldung bleibt die langfristige Zukunft des Unternehmens ungewiss. Ob es zu Entlassungen oder Schließungen von Filialen kommt, hängt von den des Weiteren gerichtlichen Entscheidungen ab. Bis dahin läuft der Betrieb weiter – die Löhne der Belegschaft sind vorerst gesichert.