09 May 2026, 22:02

Paderborner Polizei schlägt bei #LEBEN-Kampagne hart gegen Verkehrsrowdys zu

Schild mit Aufschrift "E-Bike-Fahren nur für Anwohner" neben einer Straße mit Verkehrskegeln, einem Fahrzeug, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Paderborner Polizei schlägt bei #LEBEN-Kampagne hart gegen Verkehrsrowdys zu

Paderborner Polizei geht im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne #LEBEN gegen Verkehrsverstöße vor

Im Zuge der Aktionswoche #LEBEN hat die Paderborner Polizei konsequent gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. Innerhalb einer Woche registrierten Beamte 32 Verstöße – darunter unversicherte Fahrzeuge, Fahrer ohne Führerschein sowie gefährliche Verhaltensweisen mit E-Scootern. Ziel der verstärkten Kontrollen ist es, durch konsequente Ahndung schwere Unfälle zu verringern.

Der Startschuss fiel am Montag, dem 7. Juli, als ein 33-jähriger Mann mit einem BMW ohne gültige Fahrerlaubnis angehalten wurde. Die Polizei leitete ein Verfahren gegen ihn ein und warnte, dass sein Fahrzeug bei wiederholten Verstößen beschlagnahmt werden könnte. Bereits zuvor war der Mann mit einem unversicherten E-Scooter unterwegs gewesen, was zu einer Strafanzeige führte.

Am Dienstag, dem 8. Juli, erwischten Beamte einen 24-Jährigen aus Bad Lippspringe, der ein Motorrad ohne gültigen Versicherungsschutz fuhr. Die Polizei entfernte umgehend das Versicherungskennzeichen und untersagte ihm die Weiterfahrt. Noch am selben Tag wurde ein 47-jähriger Mann kontrolliert, der mit einem unversicherten E-Scooter in falscher Richtung auf einem Radweg unterwegs war.

Bei den Innenstadtkontrollen am Donnerstag mussten 23 E-Scooter-Fahrer Bußgelder für Verstöße wie das Befahren von Fußgängerzonen, das Missachten roter Ampeln und Ablenkung im Verkehr zahlen. Neun Radfahrer wurden ebenfalls wegen Regelverstößen belangt, darunter das Ignorieren von Verkehrszeichen und Fahren in falscher Richtung.

Die Kampagne #LEBEN setzt weiterhin auf die Bekämpfung riskanten Verhaltens im Paderborner Straßenverkehr. Mit 32 Verstößen in nur einer Woche betont die Polizei, dass künftig noch härter gegen unversicherte Fahrzeuge, Fahrer ohne Führerschein und rücksichtslose Verkehrsteilnehmer vorgegangen wird. Weitere Kontrollen sollen die Einhaltung der Regeln sichern und das Unfallrisiko senken.

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