18 June 2026, 14:00

NRW kämpft mit harten Strafen und Schulbesuchen gegen illegale Straßenrennen

POL-HA: "Verantwortung stoppt Raserei" - Verkehrssicherheitsberater zeigen Crash-Fahrzeug von illegaler Autofahrt bei Hagen-Schulen

NRW kämpft mit harten Strafen und Schulbesuchen gegen illegale Straßenrennen

Illegale Straßenrennen werden in Nordrhein-Westfalen seit 2015 zu einem immer größeren Problem. Die gefährliche Entwicklung führt häufig zu schweren oder sogar tödlichen Unfällen. Nun haben die Behörden eine Kampagne gestartet, um das Problem insbesondere bei jungen Fahrern einzudämmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Initiative mit dem Namen „Verantwortung bremst rücksichtslose Raserei“ richtet sich an Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren. Ziel ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle ist. Die Veranstalter betonen, dass bereits geringe Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden können.

Die Polizei in Hagen hat mehrere Vorfälle dokumentiert, bei denen illegale Rennen zu schweren Unfällen führten. Um das Bewusstsein für die Gefahren zu schärfen, besuchen Polizeiberater Schulen in der Region. Am 4. Februar 2025 fanden Gespräche am Hohenlimburger Gymnasium statt. Weitere Termine sind für die Hildegardis-Schule am 5. Februar und die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule am 6. Februar geplant.

Nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs drohen Teilnehmern illegaler Rennen deutlich härtere Strafen. Kommt es dabei zu einem Todesfall, können die Beteiligten sogar wegen Mordes angeklagt werden.

Die Kampagne setzt darauf, durch Aufklärung über die Risiken illegale Rennen einzudämmen. Gleichzeitig sollen verschärfte rechtliche Konsequenzen abschreckend wirken. Die Polizei hofft, dass die Schulbesuche zu einem verantwortungsvolleren Verhalten im Straßenverkehr beitragen.

Quelle