NRW investiert 2,8 Millionen in KI-gestützten Hochwasserschutz im Bergischen Land
Felix SchneiderNRW investiert 2,8 Millionen in KI-gestützten Hochwasserschutz im Bergischen Land
Nordrhein-Westfalen stellt 2,8 Millionen Euro für neues Hochwasservorhersagesystem im Bergischen Land bereit
Das Land Nordrhein-Westfalen hat 2,8 Millionen Euro für die Entwicklung eines innovativen Hochwasservorhersagesystems im Bergischen Land bewilligt. Das Projekt setzt auf künstliche Intelligenz (KI) und Echtzeitdaten, um die Vorhersagegenauigkeit von Überschwemmungen zu verbessern. Betroffene Unternehmen erhalten über eine spezielle App Live-Updates zu aktuellen Risiken.
Die Fördermittel wurden offiziell an ein Konsortium von Partnern übergeben, zu dem die Heinz Berger Maschinenfabrik, der Wupperverband, die Bergische Universität Wuppertal und weitere Einrichtungen gehören. Gemeinsam werden sie das hochmoderne System aufbauen und testen.
Der Wupperverband erhält mit 1,58 Millionen Euro den größten Teil der Fördersumme. Die Mittel fließen in Forschungspersonal, Infrastruktur und die Installation von Sensoren. Das System analysiert Wetterbedingungen, Umweltfaktoren und Wasserstände, um Hochwasserrisiken präziser als bisher vorhersagen zu können.
Die Initiative ist Teil des Programms „Flagships powered by KI.NRW“, das von der KI-Kompetenzplattform des Landes, KI.NRW, geleitet wird. Bei Erfolg im Bergischen Land soll die Technologie auf die gesamte Region ausgeweitet werden.
Unternehmen in hochwassergefährdeten Gebieten erhalten über die neue App Echtzeit-Warnungen und Prognosen. Die präzisen Vorhersagen des Systems sollen Schäden verringern und die Reaktionszeiten verbessern. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in den Hochwasserschutz-Bemühungen des Landes.






