Norweger rast mit 170 km/h und gefälschten Kennzeichen auf der A1
Norwegischer Fahrer mit gefälschten Kennzeichen auf deutscher Autobahn gestoppt – Tempo 170 gemessen
Ein norwegischer Autofahrer wurde auf der A1 bei Greven wegen überhöhtem Tempo kontrolliert, nachdem er mit seinem Ferrari fast 170 km/h gefahren war. Der 58-Jährige hatte zudem falsche Nummernschilder an seinem Fahrzeug angebracht. Die Polizei griff am Sonntag, dem 2. Juli 2023, ein.
Auslöser des Vorfalls war eine Geschwindigkeitsmessung, bei der der Ferrari mit 169 km/h erfasst wurde. Auf dem betreffenden Abschnitt der A1 gilt ein Tempolimit von 100 km/h – der Fahrer überschritt die erlaubte Geschwindigkeit damit um 69 km/h.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen statt der üblichen norwegischen Buchstaben-Zahlen-Kombination lediglich die Initialen des Mannes zeigten. Die Behörden bestätigten, dass es sich um Fälschungen handelte, und beschlagnahmten die Plaketten umgehend. Der Fahrer durfte seine Fahrt jedoch fortsetzen, nachdem er eine vierstellige Kaution hinterlegt hatte.
Der Fall verdeutlicht die Gefahren von Raserei und gefälschten Fahrzeugpapieren. Dem Mann drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen in Deutschland. Die geleistete Kaution stellt sicher, dass er sich vor Gericht für die Vorwürfe verantworten wird.






