15 April 2026, 18:02

Neues Wohnviertel in Lürip: 300 Wohneinheiten gegen die Wohnungsnot in Mönchengladbach

Kleiner Kanal, der durch ein grünes Feld neben einem Gebäude verläuft, mit einer Wand auf der rechten Seite, Bäumen, Pflanzen, Gras, Strommasten, Drähten, fernen Häusern und einem klaren blauen Himmel.

Neues Wohnviertel in Lürip: 300 Wohneinheiten gegen die Wohnungsnot in Mönchengladbach

Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Lürip

Die Bauarbeiten für ein neues Wohnviertel im Mönchengladbacher Stadtteil Lürip haben offiziell begonnen. Das von der EWMG und der Anton Küpper Hoch- und Tiefbau GmbH geleitete Projekt schafft dringend benötigten Wohnraum und sieht Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro vor. Am Mittwoch erfolgte der erste Spatenstich – der Startschuss für ein langfristiges Vorhaben mit rund 300 Wohneinheiten auf dem ehemaligen REME-Militärgelände.

In der ersten Phase liegt der Fokus auf dem Baufeld 1, das eine wichtige städtebauliche Verbindung zwischen dem REME-Gelände und dem historischen Zentrum Lürips bilden wird. Hier entstehen 3.800 Quadratmeter Straßenfläche sowie 530 Meter Kanäle. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist für frühes 2026 geplant.

Zudem hat die EWMG eine Ausschreibung für ein Mehrfamilienhaus-Projekt am Compesmühlenweg gestartet. Das Grundstück soll 29 Wohneinheiten umfassen, wobei mindestens die Hälfte als geförderter Sozialwohnungsbau ausgewiesen wird. Eine Tiefgarage ist ebenfalls Teil der Planung.

Gleichzeitig beginnt das Unternehmen mit der Vermarktung von 14 Grundstücken für Einfamilien- und Doppelhäuser. Die Vergabe erfolgt über drei Modelle: Höchstgebot, Sozialpunkte-System und eine Festpreis-Verlosung. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG, bezeichnete den Spatenstich als den Beginn eines "gut durchdachten Wohnquartiers für die Stadt".

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Das Projekt soll der Wohnungsnot in Mönchengladbach entgegenwirken. Mit den 1,5 Millionen Euro Investitionssumme werden die ersten Wohnungen voraussichtlich 2026 bezugsfertig sein. In weiteren Bauabschnitten soll das Gebiet ausgebaut werden, sodass schließlich bis zu 300 neue Wohneinheiten entstehen.

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