29 April 2026, 06:05

Neue Rettungswache in Moers verkürzt Einsatzzeiten für Notfallpatienten

Gruppe von Menschen vor einem Notdienstgebäude mit Glaswänden, Säulen und Beschilderung, einschließlich eines Mülleimers.

Neue Rettungswache in Moers verkürzt Einsatzzeiten für Notfallpatienten

Kreis Wesel eröffnet neue Rettungswache an der Homberger Straße in Moers

Der Kreis Wesel hat an der Homberger Straße in Moers eine neue Rettungswache in Betrieb genommen. Die Einrichtung ersetzt die bisherige Station an der Feuerwache in der Essenberger Straße und stellt einen bedeutenden Fortschritt für den lokalen Rettungsdienst dar. Nach Angaben der Verantwortlichen werden dadurch die Einsatzzeiten verkürzt und die Versorgung schwer erkrankter Patienten verbessert.

Die Wache nahm Anfang April 2026 nach monatelanger Planung ihren Betrieb auf. Dank ihrer zentralen Lage können Rettungskräfte Patienten schneller erreichen und so im Notfall zügiger medizinische Hilfe leisten. Julia Zupancic, die Bürgermeisterin von Moers, betonte, das Projekt belege die enge Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadtverwaltung.

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Vor der offiziellen Eröffnung besichtigten Landrat Ingo Brohl, Dr. Ralf Dittmer, André Gesthuysen, Tobias Wissen und Dr. Lars Rentmeister die neue Rettungswache. Brohl bezeichnete die Inbetriebnahme als wichtigen Meilenstein und verwies auf bessere Arbeitsbedingungen für das Personal sowie eine insgesamt gestärkte Notfallversorgung. Zupancic ergänzte, die Wache garantiere den Bürgerinnen und Bürgern schnelle Hilfe in dringenden Fällen.

Das modernisierte Gebäude bietet zudem verbesserte Unterkünfte für die Rettungskräfte. Brohl nutzte die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeitenden für ihr Engagement zu bedanken und ihre Professionalität als unverzichtbar für die Sicherheit der Region zu würdigen.

Die neue Rettungswache ist Teil eines umfassenden Plans des Kreises Wesel zur Optimierung der notfallmedizinischen Versorgung. Kürzere Anfahrtszeiten und moderne Einrichtungen kommen nun sowohl Patientinnen und Patienten als auch den Einsatzkräften zugute. Der Schritt ist das Ergebnis jahrelanger Abstimmung zwischen lokalen Führungskräften und Gesundheitsbehörden.

Quelle