10 April 2026, 16:02

Michael-Jackson-Biopic startet endlich – doch die Familie protestiert

Plakat des Konföderierten-Generals T.J. Jackson mit einem zentralen Porträt, umgeben von Bildern von Bäumen, einer Flagge und Text.

Michael-Jackson-Biopic startet endlich – doch die Familie protestiert

Lange erwarteter Michael-Jackson-Biopic kommt nach monatelangen Verzögerungen ins Kino

Nach einem Jahr voller Verschiebungen steht der lang ersehnte Spielfilm über Michael Jackson endlich vor dem Kinostart. Unter dem Titel Michael übernimmt Jaafar Jackson die Rolle des Pop-Ikonen, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Doch hinter den Kulissen wachsen die Spannungen zwischen dem Nachlassverwalter des Sängers und seinen Kindern wegen der Umsetzung des Projekts.

Der Start des Films wurde aufgrund von Nachdrehs und Änderungen am Drehbuch verschoben. Eine zentrale Überarbeitung betraf die Streichung einer Handlung um einen Ankläger, nachdem der Nachlass eine außergerichtliche Einigung erzielt hatte. Zudem sah sich die Produktion mit Kritik von Michael Jacksons Tochter Paris konfrontiert, die den Biopic in ihren Instagram-Stories als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnete.

Paris Jackson und ihre Geschwister fordern seit Langem mehr Transparenz von den Testamentsvollstreckern. Der Nachlass, der seit Jacksons Tod 2009 in der Abwicklung ist, hat trotz anfänglicher finanzieller Schwierigkeiten Milliardenumsätze erwirtschaftet. Die drei Kinder – Paris, Prince und Bigi – haben offiziell bessere Kommunikation und schnellere Lösungen eingeklagt.

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Die Beziehung zwischen Paris Jackson und dem Nachlass ist zunehmend angespannt. In einem Gerichtsdokument vom 19. März warfen die Anwälte des Nachlasses ihr vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Zudem hinterfragte sie die Besetzung von Miles Teller als John Branca, Jacksons ehemaligem Anwalt – eine Rolle, die sie laut Berichten als problematisch empfand.

Der Biopic Michael wird nun ohne die umstrittene Handlungstränge in die Kinos kommen. Während der Nachlass weiterhin das Erbe des verstorbenen Sängers verwaltet, bleiben die Konflikte mit seinen Kindern ungelöst. Rechtliche Auseinandersetzungen und familiäre Einwände könnten noch beeinflussen, wie der Film – und der Nachlass selbst – in Zukunft wahrgenommen werden.

Quelle