15 March 2026, 02:02

Meerbusch baut neuen Park-and-Ride-Platz am Bahnhof Osterath ab März 2026

Eine Baustelle mit parkenden Autos, Gebäuden, Straßenlaternen, Straßenschildern, Absperrpoller, Bäumen, Pflanzen, Gras, Sand, Kränen, Bahnschienen, Strommasten mit Drähten, Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Meerbusch baut neuen Park-and-Ride-Platz am Bahnhof Osterath ab März 2026

Meerbusch startet im März 2026 mit Bau eines neuen Park-and-Ride-Platzes am Bahnhof Osterath

Im März 2026 sollen in Meerbusch die Bauarbeiten für eine neue Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof Osterath beginnen. Das rund 985.000 Euro teure Projekt umfasst 42 Stellplätze sowie moderne Ausstattung für Pendler. Bürgermeister Christian Bommers betonte die Bedeutung des Vorhabens, nachdem es in der Vergangenheit zu Verzögerungen bei der Planung gekommen war.

Die neue Anlage entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs und ersetzt einen bisher informell genutzten Parkbereich, der nun geschlossen wurde. Autofahrer wurden während der Bauphase auf Ausweichparkplätze verwiesen, da die Fläche für Baumaschinen und Materialien benötigt wird.

Zu den Bauarbeiten gehören die Verlegung von 200 Metern Abwasserleitungen und Elektrokabeln sowie die Verwendung von wiederverwertetem Natursteinpflaster. Der Parkplatz wird mit Bodensensoren für eine Echtzeit-Belegungsanzeige ausgestattet – die Daten sind über die VRR-App oder die Website der Stadt abrufbar. Zudem entstehen eine Ladestation für Elektrofahrzeuge und Fahrradstellplätze.

Die Fertigstellung ist nach etwa sechs Monaten geplant. Im Anschluss beginnen umgehend die umfangreichen Erdarbeiten für den Bahnunterführungsbau. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beteiligt sich mit bis zu 591.000 Euro an der Finanzierung. Bei Rückfragen steht Jürgen Müller vom Tiefbau- und Entwässerungsamt unter +49 2150 916 209 zur Verfügung.

Nach Abschluss der Arbeiten bietet die Anlage Pendlern am Bahnhof Meerbusch-Osterath verbesserte Parkmöglichkeiten. Der Bau der Bahnunterführung verlängert die Gesamtprojektdauer um weitere sechs Monate. Die Maßnahmen sollen den Reiseverkehr erleichtern und nachhaltige Mobilität in der Region fördern.

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