15 May 2026, 12:05

Leverkusener Feuerwehr rüstet mit acht Hightech-Fahrzeugen für Extremwetter auf

FW-LEV: Neue Feuerlöschfahrzeuge sorgen für mehr Sicherheit

Leverkusener Feuerwehr rüstet mit acht Hightech-Fahrzeugen für Extremwetter auf

Die Feuerwehr Leverkusen modernisiert ihren Fuhrpark mit acht neuen Fahrzeugen, um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden. Die Aufrüstung erfolgt vor dem Hintergrund steigender Risiken durch Extremwetter und Störungen der Infrastruktur. Zu den Neuerungen zählen Drohnen, Motorräder sowie spezielle geländegängige Führungsfahrzeuge.

Vier neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20) ersetzen ältere Modelle, die seit 15 Jahren im Einsatz waren. Die Fahrzeuge verfügen über verbesserte Staumöglichkeiten für schwere Leitern, Sprungretter und Grundausstattung wie Besen und Schaufeln. Durch ihre robuste Bauweise soll die Ausfallzeit verringert und die Einsatzbereitschaft verlängert werden.

Zwei BMW F 900 GS-P-Motorräder ergänzen den Fuhrpark und dienen der Erkundung, der Nachrichtenübermittlung sowie der Verbindung zur Leitstelle. Zudem kommen zwei geländegängige Ineos Grenadier zum Einsatz, die in schwierigem Gelände Aufklärungs- und Führungsaufgaben übernehmen.

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Ebenfalls neu sind Drohnen, die von Kräften der Wache 14 in Schlebusch bedient werden. Sie ersetzen veraltete Modelle, die seit 36 Jahren im Dienst waren. Jedes Team ist nun mit einer eigenen Wärmebildkamera ausgestattet, um Personen in verrauchten Umgebungen schneller zu lokalisieren.

Die Modernisierung erfolgt vor dem Hintergrund gestiegener Risiken in Leverkusen, die sich etwa durch die schweren Überschwemmungen 2021 gezeigt haben. Die Feuerwehr trainiert regelmäßig verschiedene Szenarien, um auf Notfälle wie Extremwetter oder Infrastrukturausfälle vorbereitet zu sein.

Die neuen Fahrzeuge und Ausrüstungen stärken die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr. Dank moderner Technik und geringerer Ausfallzeiten sind die Kräfte besser auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Die Maßnahmen unterstreichen das Engagement Leverkusens, seine Notfalldienste an die sich wandelnden Risiken anzupassen.

Quelle