13 April 2026, 08:03

Kunstwettbewerb schafft inklusive Bühne für junge Künstler:innen mit Behinderung

Gravur eines großen Raums mit stehenden und sitzenden Menschen, Fotorahmen an den Wänden und einer Decke, mit Text unten lesend "Gesellschaft zur Förderung der Künste".

Kunstwettbewerb schafft inklusive Bühne für junge Künstler:innen mit Behinderung

Ein neuer Kunstwettbewerb gibt jungen Künstler:innen mit Behinderung eine Bühne

Der Wettbewerb, der sich an Menschen zwischen 18 und 25 Jahren richtet, setzt keine Grenzen bei Thema, Technik oder Materialien – und bietet so jungen Talenten mit Behinderung die Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. Initiiert wurde das Projekt von Ingrid Stermann, Vorsitzende des Kamp-Lintforter Vereins Engel sind überall, die mit der Aktion einen inklusiven Raum für kreativen Ausdruck schaffen möchte.

Ursprünglich hatten sich 40 Interessierte angemeldet, doch letztlich reichten 29 Teilnehmer:innen insgesamt 35 Arbeiten ein. Davon wurden 12 für die finale Ausstellung und die Preisverleihung am 7. November ausgewählt. Die Veranstaltung findet in der Kulisse im Fabrik Heeder statt, wo die ausgewählten Werke vier Wochen lang während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants zu sehen sein werden.

Ein Begleitbuch mit allen 35 Einreichungen sowie Porträts der Künstler:innen wird zudem erhältlich sein. Partner des Wettbewerbs ist das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen, eine Einrichtung, die rund 2.200 Menschen mit Behinderung unterstützt. Die Preise für die drei Erstplatzierten umfassen Tablets und Einkaufsgutscheine.

Die Teilnehmenden berichteten, dass sie aus unterschiedlichen Motiven heraus mitgemacht hätten – von der Suche nach Anerkennung bis hin zum Stolz auf die eigenen kreativen Leistungen. Viele schätzten besonders die Freiheit, sich ohne Vorgaben auszudrücken.

Ingrid Stermann, die sowohl im künstlerischen als auch im sozialen Bereich engagiert ist, hofft, dass der Wettbewerb künftig regelmäßig stattfinden wird. Ihr Ziel ist es, Künstler:innen mit Behinderung eine dauerhafte Plattform für Sichtbarkeit und Wertschätzung zu bieten.

Die Ausstellung läuft vier Wochen und gibt Besucher:innen die Gelegenheit, die vielfältigen Werke zu entdecken. Das Begleitbuch mit allen Einreichungen sorgt zudem dafür, dass die Arbeiten ein breiteres Publikum erreichen. Der Wettbewerb ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion in der Kunstszene – mit Plänen, das Format in den kommenden Jahren weiter auszubauen.

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