Kreis Mettmann nutzt Wärmebildkameras für flächendeckende Gebäudebestandsanalyse
Felix SchneiderKreis Mettmann nutzt Wärmebildkameras für flächendeckende Gebäudebestandsanalyse
Kreis Mettmann startet großangelegte Gebäudebestandsanalyse mit Wärmebildkameras
Der Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen hat eine flächendeckende Erhebung seines Gebäudebestands gestartet. Mithilfe von Luftbild-Thermografie sollen Energieverluste und bauliche Schwachstellen aufgespürt werden. Die Methode soll dazu beitragen, die ehrgeizigen Klimaziele der Region zu erreichen.
Die Thermografie aus der Luft ermöglicht es den Behörden, Wärmeverluste von Gebäuden zu erkennen. So lassen sich energetisch ineffiziente Immobilien und sanierungsbedürftige Bereiche gezielt identifizieren. Der Kreis plant, seinen gesamten Gebäudebestand mit dieser Technologie zu erfassen.
Andere Kommunen haben bereits ähnliche Verfahren eingesetzt und dabei Lösungen für datenschutzrechtliche Bedenken im Zusammenhang mit Luftaufnahmen entwickelt. Diese Erfahrungen dienen dem Kreis Mettmann als Grundlage für das eigene Projekt.
Die Erhebung soll Energieeinsparpotenziale im gesamten Kreisgebiet aufzeigen und damit die Anstrengungen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen unterstützen – etwa durch die Steigerung der Gebäudeeffizienz. Die Initiative ist Teil der übergeordneten Klimaschutzziele der Region.






