13 June 2026, 10:00

Klimaschutz als Wirtschaftsmotor: Wie Kommunen doppelt profitieren

Gemeinsames Event unserer Website, Münsterland e.V. und NRW.Energy4Climate

Klimaschutz als Wirtschaftsmotor: Wie Kommunen doppelt profitieren

Lokale Behörden zeigen, wie Klimaschutz und Wirtschaftsförderung Hand in Hand gehen

Ein kürzlich stattgefundenes Event unterstrich, wie Kommunalverwaltungen Klimaschutzmaßnahmen mit wirtschaftlichen Vorteilen verbinden können. Fachleute und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung trafen sich, um praktische Wege zu diskutieren, mit denen Gemeinden Energie sparen, Kosten senken und gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele vorantreiben können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Regierungspräsident Andreas Bothe, der die doppelte Rolle erneuerbarer Energien betonte. Eine nachhaltige Energieversorgung, so sein Argument, stärke nicht nur die Wirtschaft, sondern entlaste auch die kommunalen Haushalte finanziell.

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Andreas Grotendorst vom Verein Münsterland e.V. stellte die Initiative „Münsterland ist Klimaland“ vor. Das Programm zielt darauf ab, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz auf regionaler Ebene miteinander zu verzahnen.

Christoph Grotholtmann, Vertreter der Stadt Greven, präsentierte eine Fallstudie zu energieautarken Kläranlagen. Seine Ausführungen zeigten, wie solche Projekte den kommunalen Energieverbrauch und die Betriebskosten deutlich reduzieren können.

Maria Pantiou und Christian Tögel von NRW.Energy4Climate erläuterten, wie intelligentes Energiemanagement Ausgaben senken und die kommunalen Finanzen entlasten kann. Christian Mildenberger, Geschäftsführer der Agentur, unterstrich dies und verwies auf die finanziellen Vorteile von Klimaprojekten für Städte und Gemeinden.

Gesche Ahmann aus Ascheberg und Ralf Marpert von energieland2050 e.V. widmeten sich den Fördermöglichkeiten. In ihrem Vortrag gingen sie auf Unternehmenskooperationen und bürgergetragene Windenergieprojekte ein – beides Modelle, um Wärmenetze zu finanzieren und regionale Wertschöpfung zu generieren.

Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit dem klaren Willen, die Energiewende voranzutreiben. Sie erkannten, dass solche Maßnahmen nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die kommunalen Finanzen stärken können. Die Diskussionen lieferten konkrete Beispiele und Strategien für lokales Handeln.

Quelle