26 June 2026, 20:01

Kaarst tritt globalem Friedensnetzwerk gegen Atomwaffen bei

Kaarst: Bürgermeister setzt sich für Frieden ein        Stadt setzt ein Zeichen für Frieden in der Welt

Kaarst tritt globalem Friedensnetzwerk gegen Atomwaffen bei

Die Stadt Kaarst ist dem weltweiten Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ beigetreten. Diese Initiative, die 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima ins Leben gerufen wurde, fordert Städte auf, sich für Frieden und die Abschaffung von Atomwaffen einzusetzen. Kaarsts Bürgermeisterin Ursula Baum betont die Bedeutung dieser Mission.

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Das Netzwerk „Bürgermeister für den Frieden“ entstand 1982 als Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Atomwaffen. Es erinnert an ein historisches Urteil des Internationalen Gerichtshofs von 1996, das feststellte, dass die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstößt. Jedes Jahr am 8. Juli würdigt das Netzwerk diese Entscheidung.

Mittlerweile gehören über 8.100 Städte weltweit dazu, darunter mehr als 830 in Deutschland. Kaarst ist eine der neuesten Mitglieder. Der Beitritt erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender globaler Konflikte, insbesondere des Krieges in der Ukraine, und unterstreicht die Notwendigkeit gemeinsamer Friedensbemühungen.

Ursula Baum zeigt sich erfreut über die wachsende Zahl teilnehmender Städte. Sie hebt die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders und das Ziel des Netzwerks hervor, Atomwaffen vollständig abzuschaffen. Kaarsts Engagement bei „Bürgermeister für den Frieden“ steht im Einklang mit seinem Bestreben, die globale Harmonie zu fördern.

Die Initiative wächst weiter – Tausende Städte arbeiten gemeinsam daran, Atomwaffen abzuschaffen und friedliche Beziehungen zu stärken. Dieses gemeinsame Handeln spiegelt das weitverbreitete Bekenntnis zu den Grundsätzen des Gerichtsurteils von 1996 wider.

Quelle