Junge Liberale fordern Sport-Revolution in Solingen mit mehr Förderung und weniger Bürokratie
Noah MayerJunge Liberale fordern Sport-Revolution in Solingen mit mehr Förderung und weniger Bürokratie
Die Jungen Liberalen in Solingen haben einen Antrag zur Verbesserung der Sportanlagen und zur Förderung örtlicher Vereine vorgelegt. Gleichzeitig fordern sie eine Reform der städtischen Mittelvergabe und des Zugangs zu sportlichen Aktivitäten.
Der Antrag sieht umfassende Modernisierungen der öffentlich zugänglichen Sporteinrichtungen in Solingen vor. Zudem soll die Stadt bürokratische Hürden abbauen, die Sportvereine und deren Projekte ausbremsen. Um die Finanzierung für Vereine zu erleichtern, schlagen die Jungen Liberalen vor, eine aktuelle Übersicht über Förderprogramme von Land und Bund zu erstellen und regelmäßig zu aktualisieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der frühkindlichen sportlichen Förderung. Die Gruppe regt an, jedem Schulanfänger einen Anreiz – etwa in Form eines Rabatts oder Gutscheins – für den Beitritt zu einem örtlichen Sportverein zu bieten. Zudem betonen sie die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in die Infrastruktur sowie eine bessere Kontrolle durch die Stadt.
Während der Versammlung wurde eine neue Führung gewählt. Adrian Brattig (23) blieb als Schatzmeister im Amt. Laura Wegner (23), Noah Charnay (20) und Jannik von Chamier (26) übernahmen gleichberechtigt die Stellvertretenden Vorsitzenden-Posten. Alexander Stepanov (17), Simon Zeidler (30) und Paul Wuttke (25) wurden als nicht stimmberechtigte Mitglieder in den Vorstand berufen.
Die Jungen Liberalen erkennen die Haushaltsgrenzen Solingens an. Sie schlagen vor, externe Förderprogramme und private Initiativen zu nutzen, um ihre Ziele zu erreichen. Der Antrag skizziert klare Schritte zur Verbesserung der Sportinfrastruktur und der Unterstützung in Solingen. Die neu gewählten Verantwortlichen werden nun daran arbeiten, diese Vorhaben im Rahmen der städtischen Finanzmöglichkeiten umzusetzen.






