30 April 2026, 20:02

Jens Castrop zwischen Roter Karte und WM-Träumen: Kann er sich noch retten?

Ein Fußballspieler in rot-gelber Uniform, der aktiv auf einem Feld mit Zuschauern und Werbetafeln im Hintergrund spielt.

Jens Castrop zwischen Roter Karte und WM-Träumen: Kann er sich noch retten?

Mittelfeldspieler Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach hat in dieser Saison mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen. Der deutsch-koreanische Spieler sah in den letzten Monaten zwei Rote Karten und wurde daraufhin für drei Spiele gesperrt. Dennoch bleibt er im Rennen um einen Platz im WM-Kader Koreas – die endgültige Nominierung steht für den 16. Mai an.

Seine jüngste Sperre erhielt Castrop nach einer direkten Roten Karte am 25. Oktober im Spiel gegen den FC Bayern München. Bereits zuvor hatte er in dieser Saison eine dreispielige Sperre verbüßt, nachdem er in einem Ligaspiel gegen den VfL Wolfsburg ähnlich hart gefoult hatte. Der Mittelfeldspieler bestreitet, dass sein Foul an Wolfsburgs Sael Kumbedi eine Rote Karte rechtfertigte.

Sein aggressiver Spielstil hat ihm schon öfter Ärger eingebracht. Dennoch betont Castrop, dass er solche Vorfälle vermeiden werde, falls er für die WM nominiert wird. Seit dem letzten Herbst hat er fünf Länderspiele für Korea bestritten und hofft, im Falle einer Berufung eine starke Leistung zu zeigen.

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Der 26-jährige Bundesliga-Profi gilt als gesichert für den endgültigen WM-Kader Koreas. Offener spricht er über seinen Ehrgeiz, die Mannschaft auf der größten Fußballbühne der Welt erfolgreich zu vertreten.

Castrops disziplinarische Bilanz wirft jedoch Fragen zu seinem Umgang mit hochkarätigen Spielen auf. Sollte er in den WM-Kader berufen werden, muss er Intensität und Kontrolle in Einklang bringen. Die koreanische Trainerstab wird die Entscheidung Mitte Mai bekannt geben.

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