07 May 2026, 20:02

Henkel erhöht Preise wegen explodierender Materialkosten – Verbraucher müssen 2026 zahlen

Graphik mit einer blauen Nachfragekurve für Inflation und einer roten Phillips-Kurve, die sich an mehreren Punkten auf der x- und y-Achse schneiden.

Henkel erhöht Preise wegen explodierender Materialkosten – Verbraucher müssen 2026 zahlen

Henkel kämpft mit steigenden Materialkosten und muss handeln. Der Konsumgüterkonzern hat in seiner Industriesparte bereits die Preise angehoben, doch im Verbrauchergeschäft bleibt die Lage unklar. Konzernchef Carsten Knobel warnte, dass 2026 weitere Erhöhungen folgen könnten.

Die Materialausgaben bei Henkel sind im hohen einstelligen Prozentbereich gestiegen und belasten das Unternehmen mit zusätzlichen Kosten von 400 bis 500 Millionen Euro. Um gegenzusteuern, hat Henkel Lieferverträge neu verhandelt und in einigen Bereichen die Marktpreise angepasst. In der Klebstoffbranche und anderen Industriesparten wurden die Preiserhöhungen bereits umgesetzt.

Im Verbrauchergeschäft setzt der Konzern auf gezielte Preisanpassungen, die mit neuen Produktinnovationen verknüpft sind. Angesichts der finanziellen Belastung vieler Haushalte sind flächendeckende Erhöhungen jedoch schwierig. Knobel schließt weitere Anpassungen nicht aus, falls der Kostendruck im kommenden Jahr anhält.

Die weitere Entwicklung sei nur schwer vorhersehbar, gibt das Unternehmen zu. Unsicherheiten bei den Rohstoffpreisen und der allgemeinen Wirtschaftslage machten präzise Prognosen unmöglich.

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Während Henkel im Industriebereich bereits reagiert hat, werden mögliche Preisanpassungen für Verbraucherprodukte noch geprüft. Sollten die Kosten weiter steigen, könnten weitere Erhöhungen bis 2026 unvermeidbar werden. Das Unternehmen wird die Lage weiterhin genau beobachten, bevor endgültige Entscheidungen fallen.

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